Allgemein
Potsdam. Die Brandenburger Mindestlohnkommission hat heute vorgeschlagen, die Lohnuntergrenze bei öffentlichen Aufträgen in Brandenburg auf 8,50 Euro anzuheben. Bislang liegt sie bei 8 Euro. Die neue Lohnuntergrenze soll ab 1.1.2014 in Kraft treten und für zwei Jahre gelten. Dazu erklärt der Vorsitzende der SPD-Fraktion, Ralf Holzschuher: "Ich begrüße das Ergebnis der Mindestlohn-Kommission. Sie hat die zahlreichen und unterschiedlichen Indikatoren unabhängig bewertet. Mit 8,50 Euro ist dabei ein guter Kompromiss herausgekommen, der die Interessen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern berücksichtigt."
Mit der Gründung des “Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins” (ADAV) durch Ferdinand Lasalle im Jahre 1863 in Leipzig begann die Geschichte der SPD.
150 Jahre- das ist eigentlich ein, historisch gesehen, kurzer Zeitraum. Aber keine deutsche Partei kann sich eines so langen Zeitraumes ihres Bestehens rühmen!
Durch welche Wirren der Zeit ist die SPD gegangen! Welch große Namen sind mit ihrer Geschichte verbunden! 150 Jahre, das sind 150 Jahre Kampf für Freiheit, Gerechtigkeit, Fortschritt und Solidarität!
An diese 150 Jahre erinnern zahlreiche Veranstaltungen. Hervorgehoben werden sollen hier allerdings nur das große Deutschlandfest am 17. und 18. August am Brandenburger Tor in Berlin und die Veranstaltung unseres Ortsvereins am 24. Juni, in der wir den Dokumentarfilm “150 Jahre SPD” zeigen .
Alle bundesweiten Veranstaltungen finden Sie im Internet unter
www.150-jahre-spd.de. Wir informieren wir Sie rechtzeitig noch ganz genau über Zeit und Ort unserer Filmveranstaltung.
Christine Schliebs
Am 19.01.2013 trafen sich die Delegierten der SPD-Ortsvereine des Unterbezirks Märkisch-Oderland zur ihrer Wahlkreiskonferenz im Strausberger STIC. Einziger Tagesordnungspunkt war die Nominierung eines Kandidaten für die Landratswahl 2013. Nach der herzlichen Begrüßung durch die Unterbezirksvorsitzende, Simona Koß, konnte festgestellt werden, dass von den 41 stimmberechtigten Delegierten 39 anwesend sind. Es stellte sich heraus, nachdem die Formalien abgearbeitet wurden, dass lediglich unser derzeitiger Landrat Gernot Schmidt seine Kandidatur angemeldet hat. Gernot Schmidt zog in seiner Rede ein Resümee seiner bisherigen Amtszeit. Er berichtete von den Schwierigkeiten nach der Wahl vor acht Jahren, wo die SPD, auch geschuldet von bundespolitischen Einflüssen, nur drittstärkste Kraft im Landkreis war. Trotzdem wurde er vom Kreistag zum Landrat gewählt.