Ortsverein
Gleich zwei Veranstaltungen an einem Tag - Mitgliederversammlung und anschließend das Sommerfest des SPD Ortsvereins Rüdersdorf im Strandbad Hennickendorf
2013 steht die nächste Bundestagswahl an, unser SPD Ortsverein kann laut Mitgliederschlüssel vier Delegierte zur Delegiertenkonferenz im September 2012 stellen. Gemäß unserer Satzung müssen die Delegierten in einer geheimen Wahl in einer Mitgliederversammlung gewählt werden. Fünf Kandidaten stellten sich am 17.08.2012 den Ortsvereinsmitgliedern zur Wahl.
Gewählt wurden: Rüdiger Wirthwein, Jörg Lehmann, Cornelia Uderhardt und Anica Schwabe.
Meinungsaustausch Eltervertreter Grundschule Rüdersdorf-Tasdorf – SPD-Ortsverein Rüdersdorf
Zum Thema Schulentwicklung Rüdersdorf trafen sich Elternvertreter der Grundschule Rüdersdorf-Tasdorf und Vertreter des Ortsvereins der SPD - Rüdersdorf.
Die Eltern der Schüler in der Willi-Müller-Straße treibt die Sorge um, dass zukünftig die Lernbedingungen für ihre Kinder nach einer möglichen Schließung dieser Schule und einer Eingliederung in die Grundschule Brückenstraße sich erheblich verschlechtern könnten.
In diesem Zusammenhang wurde auch die Ortsentwicklung in Rüdersdorf, insbesondere die Entwicklung der Wohnstrukturen, die nach und nach zum Wegzug bildungsnaher Familien führt, kritisiert.
Der Ortsverein der SPD sieht auch die Sorgen der Eltern, aber aus Sicht des Ortsvereines ist die erste Priorität nicht das Problem dieser Schule, sondern die Entwicklung der Grundschule Brückenstraße. Hier ist die Konzentration von Kindern aus bildungsfernen Familien sehr hoch. Das bedeutet eine starke Belastung des Schulbetriebes mit dem Ergebnis, dass ein hoher Anteil der Schüler keine oder schlechte Schulabschlüsse erreicht. Aus Sicht des Ortsvereines der SPD müssen Maßnahmen ergriffen werden, die es ermöglichen, dass jedes Kind mit einem ordentlichen Schulabschluss auf das Leben vorbereitet wird. Hier müssen solche Themen, wie Klassenstärken oder auch Sozialarbeiter an den Schulen, die außerschulische Betreuung der Kinder und die Weiterqualifizierung und Motivation der Lehrer angepackt werden. Zu diesen Themen möchte der Ortsverein mit den Bildungsspezialisten der SPD des Landes Brandenburg ins Gespräch kommen, um generelle Lösungen für kritische Regionen zu entwickeln.
Neben der Organisation des Bildungswesens in Rüdersdorf ist für den SPD Ortsverein die Entwicklung attraktiver Grundschulstandorte, der nachhaltige Erhalt des Rüdersdorfer Oberschul- und Gymnasiumsstandortes von entscheidender Bedeutung. Neben der Grundschule Hennickendorf sollte ein von der Mehrheit der Rüdersdorfer akzeptierter Grundschulstandort entwickelt werden. Hierbei sollte auch ein neuer Schulstandort im Ortszentrum nicht als Variante ausgeschlossen werden. Die vorliegenden Standortvorschläge sind aus Sicht des SPD-Ortsvereins bisher nicht tiefgründig genug diskutiert worden.
Die kritischen Anmerkungen der anwesenden Elternvertreter zur Wohnraumentwicklung in Rüdersdorf teilt der Ortsverein der SPD ebenfalls.
Geschäftsinhaberin Karina Albrecht – 20 Jahre Mitglied in der SPD
Der Ortsverein der SPD Rüdersdorf konnte Karina Albrecht zu 20 Jahren Mitgliedschaft in der SPD gratulieren. Bei der Übergabe der Ehrenurkunde bedankte sich der Ortsverein für die Bemühungen um die Gemeinde Rüdersdorf. Insbesondere in der Zeit der politischen Wende, in der sich alle Menschen der Region umorientieren mussten, speziell Unternehmer sich mit den völlig neuen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen vertraut machen mussten, wurde Karina Albrecht Abgeordnete im Ortsparlament Rüdersdorf. Sie wollte bei der Neugestaltung der Gemeinde nicht nur Zuschauer sein. In dieser Zeit wurden mit viel Enthusiasmus wegweisende Beschlüsse gefasst, wie z.B. zur Entwicklung der Infrastruktur im Ort, die Neugestaltung der Wohnungsbaugesellschaft, die Entwicklung eines Gewerbegebietes sowie die Schaffung neuer sozialer Strukturen. Neben diesen Aktivitäten entwickelte Karina Albrecht ihr Geschäft in Rüdersdorf. Die „Albrecht Moden“ haben sich zu einer festen Größe im Ortzentrum entwickelt. Sie kann stolz auf die nachhaltige Etablierung ihres Geschäftes in Rüdersdorf sein, mit welchem sie es den Rüdersdorfern ermöglicht sich im Ortszentrum, ohne lange Wege in eines der vielen Shopping-Center, modern und chic einzukleiden. Für ihr Geschäft war in der jüngeren Vergangenheit sehr hilfreich die Entwicklung des Marktplatzes und die hiermit verbundene Organisation des Wochenmarktes. Positiv sieht sie auch die Ansiedlung von weiteren Geschäften, Praxen usw. im Ortszentrum. Karina Albrecht würde sich für die Zukunft von der Kommunalpolitik wünschen, dass das Ortszentrum weiter entwickelt wird. Hierbei sieht sie neben den Synergien zwischen den Geschäften auch die Lebensqualität der Menschen in Rüdersdorf als wichtig an.
Ministerin Frau Dr. Münch im Gespräch mit Fredersdorf-Vogelsdorfern (Mai 2012)
Obwohl das super Wetter am 23. Mai 2012 zu Liegestuhl und gemütlicher Lektüre einlud wurde es am Mittwochabend dennoch sehr voll im Tagungssaal des Hotel FLORA. Ungefähr 50 Gäste wollten die Podiumsdiskussion „Inklusion – Chancen für alle?“ der SPD Fredersdorf – Vogelsdorf mit Bildungsministerin Dr. Martina Münch (SPD) nicht verpassen. Den Anwesenden bot sich die Chance, einem hochkarätig besetzten Podium Fragen zu stellen. Weitere Referenten neben Frau Dr. Martina Münch waren der Landrat Gernot Schmidt sowie die stellvertretende Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses Märkisch-Oderland (nachfolgend: MOL) Simona Koß.
Gleich zu Beginn stellte Frau Dr. Münch klar:
Der etwas sperrige Begriff Inklusion geht in seinem Inhalt über den Bereich Bildung hinaus und stellt der Gesellschaft die Aufgabe, allen Kindern die Teilhabe am Leben zu ermöglichen.
Bis zum Schuljahr 2015/16 soll sich das Schulsystem langsam zu einem inklusiven umwandeln, so wie es die UN - Behindertenrechtskonvention vorgibt.
Landrat Schmidt befürchtet zwar noch hohen Investitionsbedarf für die Kommunen, doch ihm bereitet ein anderer Bereich mehr Sorgen.
Für mich stellt sich als wichtigstes Problem, die Abschlussquote in den Schulen zu erhöhen, damit die Menschen am späteren Leben teilhaben können.
Im Kreis MOL sollen die bereits bestehenden Förderschulen zu Förderzentren weiterentwickelt werden, erläuterte Frau Koß. Eine Steuergruppe aus Kreistagsabgeordneten und Verwaltungsmitarbeitern wird dafür einen Zeitplan entwerfen und anschließend zur offenen Diskussion einladen.
Dass der Bedarf nach einer Debatte besteht zeigten die Redebeiträge aus dem aufmerksamen Publikum. Die stellvertretende Schulleiterin der Vier-Jahreszeiten-Grundschule Frau Marion Gunter beispielsweise schilderte eindrücklich ihren Lehreralltag. Zunächst sollten die Grundbedingungen stimmen, kritisierte sie, davon seien die Schulen noch weit entfernt.
Der Weg zum inklusiven Schulsystem ist noch weit. Am Ziel kommen wir als Gesellschaft aber nur an - das hat die Diskussion gezeigt –wenn wir die Alltagsbedingungen an den Schulen mit berücksichtigen.
Sebastian Eckert