Ortsverein
SPD lässt das Bundestagswahljahr 2017 Revue passieren
Der SPD OV Rüdersdorf veranstaltete am 24.04.2018 in Rüdersdorf seine turnusmäßige Jahreshauptversammlung. Es war für uns alle ein bewegtes Jahr. Aber, so führte der OV Vorsitzende Stephen Ruebsam aus, „Ich glaube, vor allem für mich. Wann gab es in Rüdersdorf schon mal einen Bundestagskandidaten? Und dass ich für die SPD ins Rennen gehen durfte, hat mir unvergessliche Eindrücke vermittelt und mich nachhaltig geprägt. Auch wenn es für die SPD und mich als Direktkandidat nicht gereicht hat, war es gut und richtig, zur Wahl angetreten zu sein. Für die große Unterstützung im Wahlkampf aus den Reihen der SPD und den breiten Zuspruch bei den vielen Veranstaltungen im Wahlkreis bin ich sehr dankbar.“
Unser SPD-Ortsverein hat am 24.04.2018 einen neuen Vorstand gewählt!
Für den nächsten Wahlkampf, um die Mandate in der Stadtverordnetenversammlung und in den Ortsbeiräten, haben wir uns neu aufgestellt.
Zum enuen Vorstand gehören:
Udo Schonert als Vorsitzender, Sabine Gärtner als Stellvertreterin, Thomas Scheffler als Finanzverantwortlicher, Sophie-Marie Preine als Schriftführerin und Hans-Ulrich Lanäus ais Beisitzer.
MOZ FRW: Steffen Göttmann / 01.04.2018:
Neuenhagen-Insel (MOZ) Der erste Teil der neuen Chronik von Neuenhagen reicht von der ersten urkundlichen Erwähnung 1337 bis 1945. Der Band erscheint am 9. Juni. Das hat Siegbert Schulze vom Chronikverein angekündigt, der 2008 als Förderverein Schloss Neuenhagen-Insel gegründet wurde. Anlass war die Mitgliederversammlung des Bad Freienwalder SPD-Ortsvereins, die am Dienstagabend einen Abstecher nach Neuenhagen unternahm und dem Verein zu besuchen. Im Bürgerhaus von Neuenhagen hat er kleines Heimatmuseum eingerichtet.
„Wir haben uns vorgenommen, mindestens einmal im Jahr ein Unternehmen und einen Verein zu besuchen“, sagteOrtsvereinsvorsitzender Udo Schonert. Zudem wolle die SPD nicht nur in der Kernstadt bleiben, sondern raus in die Ortsteile.
Siegbert Schulze betonte, dass der Chronikverein die Zeit des Nationalsozialismus nicht ausgespart habe, sondern in dieser dunklen Zeit genau hingeschaut hat, was im Ort passierte. Aus Rücksicht vor noch lebenden Zeitzeugen und derenNachfahren mussten sie sich mit den Namen zurück halten. „Wir befinden uns in der Endphase“, so Schulze. Danach werdeBand 2 erarbeitet, der die Zeit von 1945 bis zur Gegenwart beschreibt. Seit 2014 ist Brigitte Hoppe bei der Chronik aktiv. Sie geht direkt zu den älteren Neunhagenern lässt sich von ihnen erzählen, was sie früher im Dorf erlebt haben und lässt sich alte Fotos zeigen. Diese digitalisiert sie, um sie für die Nachwelt zu erhalten. Ferner nimmt sie an den Treffen der Ortschronisten der Freienwalder Ortsteile teil. Diese seien immer an einem anderen Ort, sodass sie sich besserkennenlernen. „Wir helfen uns gegenseitig“, berichtete sie. Denn von der Stadt interessiere sich niemand dafür, so dieMeinung. Als Marianne Beise noch in die Stadtverwaltung arbeitete, habe sie regelmäßigen Kontakt zu den Vereinen in den Ortsteilen gepflegt und sie koordiniert, sagte Thomas Scheffler, SPD-Mitglied aus Neuenhagen. „Das ist alles weggebrochen. Die Stadt kümmert sich nicht mehr um die Koordinierung der Vereine. Wir haben uns daher selbst zusammen gefunden“, so Scheffler.(sg)
Eine erfreuliche Mitteilung hatte der Ortsvereinsvorsitzende Andre Böttner auf der letzten Mitgliederversammlung. In diesem Jahr sind bereits sieben neue Mitglieder in die SPD-Neuenhagen eingetreten. Liegt das an der seriösen Kommunalpolitik, an der Bürgermeisterwahl oder an der Entscheidung über den Koalitionsvertrag? Das können wir nicht sagen. Aber wir freuen uns und es macht uns Mut für die anstehende Kommunalwahl 2019.
Auf der Suche nach der Identität der historischen Fahne „Freie Sänger“
„Es war einmal…“, so könnte die Geschichte einer historischen Fahne aus Neuenhagen bei Berlin beginnen. Eine Fahne, die aufgrund fehlender Bedeutung und Zuordnung in einem feuchten Keller in Gesellschaft mit Spinnen und Farbresten, ihre letzten Jahre verbracht hat und nun daraus befreit wurde.
Ihr Zustand ist entsprechend lädiert. Die rostrote Farbe stellenweise verblichen, der tolle Samtstoff stumpf und mit Farbklecksen bespritzt, die Befestigung an einer simplen Gardinenstange mit gerade zur Stelle stehenden Reißzwecken erfolgt. Auch einige Risse haben sich im Laufe der Zeit eingestellt.
Sehr gut zu erkennen sind die aufgestickten Initialen, auf dem Erkennungsmerkmal der Vereinigung der „Freien Sänger“. Besonders schön die Harfe und das Eichenlaub, übliche Gestaltungsmittel zur Darstellung und Beständigkeit der Vereinigung.
Die wechselvolle Geschichte dieser Fahne begann 1904 in Neuenhagen bei Berlin. Sangesfreudige Männer hatten sich vermutlich im „Gasthof Wolter“ gegenüber vom Bahnhof Neuenhagen an der Ostbahn getroffen, um das Erkennungsmerkmal ihres Gesangvereins „Freie Sänger“ einzuweihen. Stolz präsentiert wird eine 1m x 1,40 m große Hängefahne aus rostrotem Samt, die wahrscheinlich den wertvollen Charakter der Fahne zum Ausdruck bringen sollte.
Wie ging es weiter?