SPD Hoppegarten/ Neuenhagen

Abtrennung Gruscheweg

Die Abtrennung der Neubaugebiete Gruscheweg 6 und 7 vom Wohngebiet Fichte- und Jahnstraße durch einen absenkbaren Poller ist abgeschlossen. Auch die Umfahrung der Abtrennung ist nun nicht mehr möglich. Erreicht wurde mit dieser intelligenten Lösung die Förderung des Fuß- und Radverkehrs, die Entlastung von Wohngebieten durch Durchgangsverkehr und das alles, ohne den Autoverkehrs zu stark zu beeinträchtigen. Die SPD dankt allen Gemeindevertretern von Grünen, Linken und CDU für die Unterstützung zu unserer Initiative.

Hier wird der versenkbare Poller am Gruschewg gebaut.
Poller im Gruscheweg

Der Landkreis Märkisch Oderland hat seine Arbeiten an der Altlandsberger Chaussee abgeschlossen. Die Umleitungen sind aufgehoben. Nun kann der Gruscheweg endgültig vom Wohngebiet Jahnstraße und Fichtestraße abgebunden werden. Ein Vorschlag aus dem letzten Verkehrsgutachten zur Verkehrsberuhigung in Wohngebieten.

Fördermittel für dritte barrierefreie Straßenbahn übergeben

Am 03. Mai 2019 hat der Beigeordnete Rainer Schinkel einen Fördermittelbescheid über 1.156 Mio. € an den Geschäftsführer Herrn Detlef Bröcker und den Betriebsleiter Herrn Sebastian Stahl der Schöneicher-Rüdersdorfer Straßenbahn GmbH (SRS) übergeben. Mit vor Ort waren der Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses des Kreistages Märkisch-Oderland, Herr Bernd Sachse und die stellvertretende Bürgermeisterin der Gemeinde Rüdersdorf, Frau Petra Schulz.

Die Förderung dient dem Erwerb einer dritten Niederflur Straßenbahn vom finnischen Hersteller Transtech Oy. Hierdurch kann der barrierefreie Betrieb auf der Strecke künftig gewährleistet werden. Zwei der finnischen Straßenbahnen vom Typ Artic sind bereits auf der Strecke im Einsatz.

Der Beigeordnete Rainer Schinkel erklärt hierzu:

„Ob mit Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen. Der Fahrkomfort mit den neuen Bahnen steigt deutlich. Ich freue mich daher, dass der Kreistag die Mittel im April frei gegeben hat. Die Gelegenheit mit dem Erwerb einer weiteren Straßenbahn aus Helsinki das Thema Barrierefreiheit mit der Umstellung auf Niederflurtechnik voranzubringen, kann die SRS nunmehr nutzen. Im derzeit laufenden Verkehrsfinanzierungsvertrag der eine Laufzeit von 2010 bis 2024 hat, waren die Investitionen nicht vereinbart. Die bis 2022 festgeschriebene Landesförderung zur Herstellung der Barrierefreiheit bei Straßenbahnen, hat uns diesen Spielraum eröffnet.“

Straßenbaumaßnahme an der Altlandsberger Chaussee zwischen Ortsausgang Neuenhagen bis Landesstraße L 33

Im Auftrag des Landkreises Märkisch-Oderland wird ab dem 10. April 2019 eine Deckenerneuerung der Altlandsberger Chaussee (Kreisstraße K 6425) zwischen dem „Gruscheweg“ am Ortsausgang Neuenhagen bis zur Straße „Zum Erlenbruch“ kurz vor der Landesstraße L 33 durchgeführt.

Hierzu wird die vorhandene Decke abgefräst und eine neue Asphaltdecke hergestellt. Anschließend wird die Fahrbahnmarkierung neu aufgebracht.

Das Bauvorhaben erfordert die Vollsperrung für den Fahrzeugverkehr zwischen den Straßen „Gruscheweg“ und „Zum Erlenbruch“. Eine entsprechende Umleitung wird ausgeschildert.

Die Zufahrt zum Gewerbegebiet Neuenhagen ist während der Bauzeit nur aus Richtung Ortsumgehung Altlandsberg über die Straße „Zum Erlenbruch“ möglich.

Der Busverkehr der Linie 944 wird über das Gewerbegebiet Neuenhagen umgeleitet. Die Haltestelle „Am Umspannwerk“ wird während der Bauzeit nicht bedient.

In der Straße „Am Wall“ werden Ersatzhaltestellen eingerichtet.

Die Bauarbeiten sollen planmäßig am 17. Mai 2019 abgeschlossen werden.

Mit der Umsetzung der Baumaßnahme ist die Firma Strabag AG betraut.

 

Für die Verkehrseinschränkungen während der Dauer der Baumaßnahmen bitten wir um Verständnis

Ostbahn ist Zukunft

IHK-Hauptgeschäftsführer Gundolf Schülke und Landrat Gernot Schmidt zum Besuch der Brandenburger Landesregierung im Landkreis Märkisch-Oderland

 „Eine funktionierende und verlässliche Infrastruktur ist die Grundlage für erfolgreiches Wirtschaften und Wachstum. Ob Straße, Schiene oder Wasserweg: In Ostbrandenburg werden viele Projekte zu spät oder gar nicht angestoßen. So auch der zweigleisige Ausbau der Ostbahn, den die IHK Ostbrandenburg, der Landkreis Märkisch-Oderland sowie zahlreiche Unterstützer seit langem fordern. Von dem Gespräch in Trebnitz erhoffen wir uns zu diesem Thema endlich einen Fortschritt für die nachhaltige Entwicklung im östlichen Berliner Umland bis hin nach Polen. Ein erster wichtiger Schritt dabei ist der zügige Bau eines Begegnungsabschnitts zwischen Mahlsdorf und Hoppegarten“, sagte Gundolf Schülke anlässlich des heutigen Treffens der Spitze des Landkreises Märkisch-Oderland mit dem Brandenburger Kabinett.

Bereits die im Dezember 2018 veröffentlichten Zwischenergebnisse der Studie „Zukunft der Ostbahn“ hatten auf die Kapazitätsengpässe der Bahnverbindung Berlin-Seelow-Küstrin weiter nach Polen hingewiesen. Auftraggeber der Studie sind unter anderem die IHK Ostbrandenburg und der Landkreis Märkisch Oderland. Die in diesem Zusammenhang verabschiedete Seelower Erklärung „Zurück in die Zukunft!“ haben seitdem mehr als 45 Kommunen, Unternehmen und Institutionen unterzeichnet.

„Die Ostbahn als Zugverbindung von der polnischen Grenze bis ins Zentrum Berlins prägt die Entwicklung im Landkreis. Seit Jahren weisen der Landkreis und seine Gemeinden auf die Bedeutung dieser Verkehrsachse und die Notwendigkeit des weiteren Ausbaus hin. Erst am 6. März 2019 vereinbarten Bürgermeister, Amtsdirektoren gemeinsam mit den IHKs Ostbrandenburg und Berlin und dem Landkreis die ‚Interessengemeinschaft Ostbahn’ zu aktivieren. Dadurch können Entwicklungsimpulse befördert, Projekte entlang der Ostbahn abgestimmt und gegenüber dem Bund und insbesondere dem Land Brandenburg gemeinsam vertreten werden“, sagte Landrat Gernot Schmidt.