Allgemein
Mehr als 60 Gäste kamen zum Frühlingsfest in die Begegnungsstätte.
In den einzelnen Tischrunden gab es muntere Gespräche.
Kaffee und leckerer Kuchen, später belegte Brötchen und Wiener Würstchen
trugen zum allgemeinen Wohlsein bei.
An Stehtischen debattierten wir mit unseren Gästen
Kurt Fischer,
Elske Hildebrandt,
Simona Koß,
Cécile Weidhofer
und Stefan Zierke.
Übereinstimmende Einschätzung:
ein gelungenes Frühlingsfest.
Die Organisatoren
Der SPD Ortsverein Fredersdorf-Vogelsdorf wünscht am heutigen Sonntag allen Frauen einen schönen Frauentag!
Dieser Tag erinnert uns daran, dass die tatsächliche Gleichstellung von Männern und Frauen nicht selbstverständlich ist - obwohl der Gleichheitsgrundsatz im Grundgesetz von 1949 verankert ist. Gleichstellung musste seit jeher hart erkämpft werden.
Defizite gibt es auch heute noch, insbesondere in der Arbeitswelt, bei der Bezahlung und in Führungspositionen.
Auch im Jahr 2025 lag der sog. Gender Pay Gap bei 16 Prozent. Das heißt, Frauen verdienen im Schnitt 16 Prozent weniger pro Stunde als Männer. Diese Lücke ist seit Jahren weitgehend konstant.
Frauen leisten weiterhin einen Großteil der unbezahlten Sorgearbeit wie Kinderbetreuung, Haushalt und Pflege von Angehörigen. Neben der oben genannten Lohnlücke macht sich das auch bei der Rente von Frauen bemerkbar.
Diese strukturellen Probleme müssen endlich gelöst werden.
Gleichstellung ist für die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten schon immer ein bedeutsames Thema. Die SPD stellt im Bund in diesem Jahr wichtige Weichen für eine bessere Gleichstellung:
Mit der anstehenden Elterngeldreform werden mehr Anreize für eine partnerschaftliche Aufteilung von Erwerbs- und unbezahlter Sorgearbeit geschaffen. Außerdem soll endlich die geschlechtsspezifische Lohnlücke geschlossen werden. Dafür soll bis Juni 2026 die EU-Richtlinie zur Entgelttransparenz in nationales Recht umgesetzt werden. Das soll für mehr Entgeltklarheit und bessere Rechtsdurchsetzung sorgen.
Auch dem Thema Gewalt gegen Frauen muss unbedingt mehr Beachtung geschenkt werden. Das Ausmaß von Gewalt gegen Frauen und Partnerschaftsgewalt hat in Deutschland einen neuen Höchststand erreicht. Die polizeilich erfassten Zahlen steigen seit Jahren kontinuierlich an, wobei das tatsächliche Ausmaß durch ein riesiges Dunkelfeld noch weitaus größer eingeschätzt wird.
Beim Thema Gewaltschutz hat die SPD in diesem Jahr bereits einiges erreicht:
Das Gewalthilfegesetz, das im Januar 2025 verabschiedet wurde und einen Rechtsanspruch auf Schutz und Beratung für von gewaltbetroffenen Frauen und ihre Kinder vorsieht, ist ein Meilenstein im Kampf gegen geschlechtsspezifische Gewalt. Zusätzlich wird das Gewaltschutzgesetz ausgebaut und so der Schutz vor häuslicher Gewalt weiter gestärkt. Kern des Gesetzes ist die Einführung der sog. elektronischen Fußfessel bei Gewalttätern. Gerichte können Tätern künftig vorschreiben, eine Fußfessel zu tragen, um die Einhaltung von Näherungsverboten technisch zu überwachen. Daneben werden Anti-Gewalt-Trainings für Täter verpflichtend. Der Gesetzentwurf hierfür befindet sich bereits im parlamentarischen Verfahren im Deutschen Bundestag.
Wir müssen auch weiterhin alles dafür tun, dass die Gleichstellung verteidigt und gestärkt wird. Das ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die die SPD weiterhin mit voller Kraft vorantreibt.
Ihre Sabrina Bosse
Am 8. Mai 2025 jährte sich die Befreiung vom Nationalsozialismus zum 80. Mal. Aus diesem Anlass fand in Hennickendorf, einem Ortsteil der Gemeinde Rüdersdorf bei Berlin, eine feierliche Gedenkveranstaltung statt. Auch Mitglieder der SPD aus der Region nahmen an diesem wichtigen Tag teil, um gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern ein Zeichen des Erinnerns und der Verantwortung zu setzen.
Die Veranstaltung begann an der Gedenkstätte für die Opfer von Krieg und Gewalt mit einer würdevollen Zeremonie, begleitet von künstlerischen Beiträgen und einem stillen Gedenken mit Kranzniederlegung. Im Anschluss bot eine Gesprächsrunde mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen die Gelegenheit, persönliche Erinnerungen aus der Zeit des Krieges zu hören und sich über Erfahrungen und Perspektiven auszutauschen.
Besonders im Fokus stand der generationsübergreifende Dialog, der Raum für Nachfragen, Zuhören und gemeinsames Nachdenken bot. Gerade in Zeiten, in denen authentische Berichte aus dieser Epoche immer seltener werden, bleibt der Erhalt dieser Stimmen ein wichtiges Anliegen – auch für die SPD.
Die Teilnahme an solchen Veranstaltungen ist für die SPD ein Ausdruck ihres Engagements für eine aktive Erinnerungskultur und den Einsatz für Frieden, Demokratie und Zusammenhalt.