SPD Hoppegarten/ Neuenhagen

Sommerfest 2006 in Potsdam

Traditionsgemäß – inzwischen zum 4. Mal – fand das diesjährige Sommerfest der Brandenburger SPD auf dem Gelände der buga statt.
Auch von unserem Ortsvorstand waren Mitglieder der Einladung gefolgt und trafen sich am zeitigen Nachmittag in Neuenhagen, um dort in den Bus, den der Unterbezirksvorstand gechartert hatte, einzusteigen. Bei hervorragendem Wetter (wie jedes Jahr!) ging die Fahrt nach Potsdam. Natürlich waren wir nicht die Ersten, aber es lief noch das Vorprogramm. Vor dem Eingang wurden im Rahmen der Aktion „Brandenburg gegen Rechts“ T-Shirts mit den entsprechenden Aufdrucken in einer großen Farbpalette und verschiedenen Größen verteilt. Mit ihnen sollen alle SPD-Mitglieder verdeutlichen, daß sie strikt gegen jeglichen Rassismus und Radikalismus sind.

Auf dem Gelände boten wieder viele Brandenburger Betriebe (für die Teilnehmer kostenlos) ihre wohlschmeckenden Erzeugnisse an. Besonders vor den Bier-, Eis- und Weinständen bildeten sich lange Schlangen.

Viele Teilnehmer trafen altbekannte Gesichter. Es wurde über Vieles diskutiert – ernst und weniger ernst. Auch viele Kinder und Jugendliche vertrieben sich auf verschiedenste Art und Weise die Zeit.

Auf der Bühne spielten und sangen Bands recht lautstark ihre Musik. Eine Cheerleadergruppe führte ihre wirklich beeindruckenden Darbietungen vor. Und die Gruppe auf Stelzen tanzten ebenfalls die Umstehenden weit überragend.

Pünktlich entsprechend dem Programm traten die Redner an das Pult. An dieser Stelle will ich aber nicht auf die aufrüttelden Worte von Günter Baaske und Mathias Platzeck eingehen, denn an anderer Stelle wird darüber bestimmt ausführlich und wortgetreu berichtet.

Um 21.00 Uhr sollte es dann mit dem Bus wieder nach Hause gehen. Leider mußten wir dann aber auf einige Busmitfahrer warten, da sie sich nicht zur angegebenen Zeit einfanden.

Kurzum – das Sommerfest war wieder ein gelungenes Treffen der SPD.

Hanswerner Möhring

Einiges geschafft, noch viel zu tun

Potsdam – Der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Günter Baaske, hat die heute veröffentlichten Arbeitsmarktzahlen als "hoffnungsvoll" bezeichnet.
"Der Rückgang auf 17,1 Prozent zeigt, dass die Arbeitsmarktreformen beginnen zu greifen. Zwar sind die Zahlen immer noch zu hoch, wir sind jedoch auf dem richtigen Weg", so Baaske. Besonders erfreulich sei, dass Brandenburg die zweitniedrigste Arbeitslosenquote in Ostdeutschland habe.

Erfolge gegen Rechtsextremismus

Potsdam – Britta Stark, innenpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, sieht Erfolge bei der Bekämpfung des Rechtsextremismus. Stark: "Der neue Verfassungsschutzbericht zeigt, dass der gewaltbereite Rechtsextremismus durch Prävention und Repression etwas zurück gegangen ist. Das ist aber noch lange kein Grund, sich zufrieden auf die Schulter zu klopfen, denn noch immer gibt es eine fast alltägliche rechtsextreme Gewalt. Sie ist eines unserer größten Sicherheits- und Gesellschaftsprobleme." Sie begrüßt deshalb, dass das Bundesprogramm ´Civitas` weiterhin schwerpunktmäßig zur Bekämpfung des Rechtsextremismus eingesetzt werden soll.

Atomenergie ist keine Zukunftstechnologie

Potsdam – Martina Gregor, umweltpolitische Sprecherin und stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, hat sich am heutigen zwanzigsten Jahrestag der Katastrophe von Tschernobyl klar gegen die weitere Nutzung der Kernenergie ausgesprochen. Gregor: „Der Reaktorunfall in Tschernobyl am 26. April 1986 hat uns gezeigt, dass die Atomenergie mit wesentlichen Sicherheitsrisiken verbunden ist."

Kraft der Erneuerung.

Soziale Gerechtigkeit für das 21. Jahrhundert.
Leitsätze auf dem Weg zum neuen Grundsatzprogramm der SPD.

I. Warum wir ein neues Grundsatzprogramm brauchen

Neue Zeiten erfordern neue Ideen, eine Welt im Wandel braucht eine zupackende neue Politik. Nicht im kritiklosen Bejubeln des Neuen oder im Beharren auf dem Alten beweist sich die politische Kraft der Sozialdemokratie. Wir setzen auf unsere Fähigkeit, die Grundwerte der Freiheit, der Gerechtigkeit und der Solidarität unter veränderten Bedingungen in realistische Politik zu übersetzen. Nur mit Wirklichkeitssinn und Leidenschaft zugleich werden wir unseren Idealen treu bleiben.