SPD Hoppegarten/ Neuenhagen

Kitaplätze im Doppeldorf

In den Gremien des Doppeldorfes ist in den letzten Monaten immer klarer geworden, dass die Versorgung mit Kitaplätzen nicht ausreicht. Wie viele Kitaplätze zu schaffen sind darüber gibt es verschiedene Ansichten. Einzig klar bei allen Beteiligten ist, dass welche geschaffen werden müssen. Die Verwaltung hat dazu mehrere Varianten vorgeschlagen. Eine Variante ist, dass ein durch eine Mülldeponie belastetes Grundstück als Kita vorzusehen ist. Eine erste Stellungnahme durch die Gemeindeverwaltung besagt, dass durch eine Teilsanierung Platz für eine Kita entstehen kann. Für die SPD ist diese Variante aus zwei Aspekten nicht tragbar. Erstens kann eine Teilsanierung keine Lösung für eine Kita sein. Zweitens ist eine Sanierung des Bodens sehr zeitaufwendig, auch schon im Hinblick auf die nötigen Ausschreibungsverfahren. Wir brauchen aber schnell eine Kita. In der Junisitzung der Gemeindevertretung wurde eine Informationsvorlage zu weiteren verfügbaren Grundstücken im Doppeldorf vorgestellt. In dieser Vorlage sind mehrere geeignete Grundstücke vorhanden. Einige Grundstücke sind für eine große Kita vielleicht zu klein. Für eine schnelle Realisierung können auch zwei kleine Kitas entstehen. Dies hätte den Vorteil, dass die Kitas mehr dezentral sind und somit die Wege für die Eltern kürzer sind und der Verkehr vor einer Kita nicht so stark gebündelt wird. Einen schönen Start in den Sommer wünscht die SPD.

 

Ronny Kelm

Vereine treffen Politiker

Gleich zwei Vereine haben Vertreter der Fraktionen aus der Neuenhagener Gemeindevertretung zur Diskussion eingeladen. Alle Fraktionen haben mit Vertretern teilgenommen. Eingeladen hatte der Gewerbeverband und das Haus der Senioren im Rahmen der Seniorenwoche.

Aus der Fraktion - Juni 2017
Fällung der 200-jährigen Wappeneiche beschlossen

 

Im 18. Mai beschlossen leider die Gemeindevertreter in namentlicher Abstimmung mit 12 zu 7 Stimmen der Fällung der Wappeneiche zugunsten des Ausbaus des Verkehrsknotens Thälmann-/Fließstraße zuzustimmen.

Der Abstimmung ging eine hitzige Debatte voraus.

Über die Fällung der Wappeneiche hatte die Gemeindevertretung bereits 2010 beraten. Seinerzeit sprach sie sich mit großer Mehrheit für den Erhalt dieses Baumes aus.

2010 hatten noch Fakten die Diskussion beherrscht:

  • Wie hatten sich die Unfallzahlen an diesem Verkehrsknoten entwickelt? (vgl. hierzu den Artikel der Märkischen Oderzeitung – MOZ – vom 18.06.10 mit den genauen Zahlen)
  • Wie kann man vermeiden, dass wir mit einem Ausbau dieses Knotens weiteren Transitverkehr anziehen? Welche Planungsalternativen gibt es?
  • Was meinen die Bürger? (vgl. Artikel der MOZ vom 27.8.10 zum Ortstermin an der Eiche mit 30 Interessierten)
  • Ist ein Kompromiss mit dem Landkreis möglich? (vgl. MOZ-Artikel vom 15.9.10)

Jetzt wies der Bürgermeister Herr Krieger darauf hin, dass seit 2010 die Staus an diesem Knoten weiter zugenommen hätten.

Und die Verkehrssicherheit sei gefährdet. - Dabei war doch gerade einmal vor einem Jahr am 16.7.2016 in diesem Ortsblatt nachzulesen, dass der Knoten Ernst-Thälmann-Str./ Fließstraße nach Einschätzung des Landkreises auch weiterhin kein Unfallschwerpunkt ist.

Herr Krieger ging mit keinem Wort auf das Ergebnis der letzten im Internet veröffentlichten Untersuchung der Wappeneiche auf eventuelle Schadstellen ein. Nach dieser ist der Baum verkehrssicher und regeneriert sich sogar von einem Verkehrsunfallschaden.

Schließlich ging Herr Krieger leider auch mit keinem Wort auf die Erklärung seines Amtsvorgängers Dr. Klett ein, der in der Märkischen Oderzeitung vom 27.8.10 erklärt hatte: „Es gibt so viele Straßen, die gemacht werden müssten. Diese Kreuzung gehört nicht dazu.“

Kompromissvorschläge hatten in dieser hitzigen Diskussion keine Chance.

Die Wappeneiche ist ein Symbol. Sie steht für die Hoffnung der Fredersdorfer vor 200 Jahren, dass nach vielen Jahren Krieg und unzähligen Toten dauerhaft Frieden herrschen möge. Dieses Ziel ist heute angesichts der unsicheren Weltlage aktueller denn je.

Wir brauchen unsere Wappeneiche, um unsere Kinder daran zu erinnern, dass bereits vor 200 Jahren die Menschen sich Frieden ersehnten und dafür auch etwas unternahmen.

V. Heiermann

S. Eckert

Hexenjagd in Hoppegarten

Heute erschien der nachfolgende Artikel in der MOZ - ein Kommentar dazu ist entbehrlich. 

Andrea Timm

stellv. Vorsitzende

SPD-Ortsverein Hoppegarten

2.06.2016

 

Aus der Fraktion, Mai 2017
Angebot für Altersgruppe 12+

 

Im Januar 2017 entschied die Gemeindevertretung, einen Spielplatz im Dreieck Pohl-/Kreuerstraße in Fredersdorf-Süd zu planen. Was jetzt noch fehlt, ist ein Angebot für die Altersgruppe 12+.

Wir unterstützen Überlegungen, unweit des Bolzplatzes in Nord eine Fläche für Biken, Skaten o.ä. sowie für einen Rodelberg zu prüfen. Auf Antrag der SPD werden Anwohner und Jugendliche frühzeitig in die Ideensammlung eingebunden. Dazu findet eine Befragung an den Schulen in Fredersdorf-Vogelsdorf statt und der Bürgermeister informiert im Ortsblatt.

S. Eckert