Kommunalpolitik
Am 30. April wurde der Maibaum wieder auf dem historischen Gutshof aufgestellt und ein Lagerfeuer entzündet. Rund 500 Besucher waren anwesend und fühlten sich wohl. Bratwurst und Fassbier wurden genossen, Livemusik sorgte für gute Stimmung.
Ein großer Dank geht an den Veranstalter Heimatverein und die Freiwillige Feuerwehr Fredersdorf Süd.
Der historische Gutshof erwies sich als das perfekte Gelände für dieses Bürgerfest.
Bernhard Sept
OV Vorsitzender Fredersdorf-Vogelsdorf
Sitzung des OV am 9. April
Unterstützung für das Büro in Müncheberg
Als Bundestagsabgeordnete konnte Simona Koß maßgeblich zur Finanzierung des SPD Büros in Müncheberg beitragen. Leider wurde Simona nicht wieder in den Bundestag gewählt. Damit fällt eine wesentliche Stütze weg. Dennoch hat der Unterbezirk sich für den Erhalt des Büros ausgesprochen und nach Finanzierungsmöglichkeiten und Mitnutzern gesucht.
Auch der OV Fredersdorf-Vogelsdorf beteiligt sich solidarisch mit 200 € im Jahr 2025.
Austausch zum Koalitionsvertrag
An diesem Tag wurde auch der Koalitionsvertrag öffentlich. Einigkeit besteht darin, dass dieser Vertrag wegen des Wahlergebnisses zwar erhebliche Abstriche vom Wahlprogramm haben muss, aber auch sozialdemokratische Grundsätze beinhaltet.
Unser Mitglied Sabrina Bosse war direkt bei der Arbeit in den Arbeitsgruppen beteiligt. Das war sie bereits bei den Verhandlungen zur letzten großen Koalition und zur Ampelregierung.
Die Gesprächsatmosphäre wäre dieses Mal hart in der Sache, aber größtenteils respektvoll gewesen. Das stimmte alle hoffnungsvoll. Einigkeit bestand auch darin, dass sich die Migrationspolitik weiter ändern muss. Die Menschlichkeit darf aber nicht verloren gehen. Insbesondere wurde betont, dass viel mehr für die Integration der bereits hier lebenden neuen Mitbürger getan werden sollte.
Zustimmung zum Vertrag
Seit gestern kann jedes SPD Mitglied über den Vertrag abstimmen. Ich habe es bereits getan und empfehle die Zustimmung.
Bernhard Sept
OV Vorsitzender Fredersdorf-Vogelsdorf
Drei Beschlussvorlagen standen bei der Gemeindevertretersitzung unseres Doppeldorfes am Donnerstag, den 20.03. zur Abstimmung auf der Agenda: zwei Vorlagen Ihrer SPD jeweils zum Thema "Fahrradreparaturstation" und "materielle Schutzmaßnahmen für Gemeindeobjekte", zudem eine Vorlage des Bürgermeisters zur Einführung eines Doppelhaushaltes.
Besonders beim Thema „Doppelhaushalt“ wurde leidenschaftlich diskutiert…. (bitte lesen Sie weiter)
Jürgen Hitzges, Neuenhagen, 26.2.25
Leserbrief an die MOZ zu „Umgestaltung der Nordseite verzögert sich weiter“
Die Umgestaltung der Nordseite am Bahnhof Neuenhagen könnte bereits fertig sein.
Nach jahrelangen Diskussionen gab es ein Konzept, das von der
Gemeindevertretung beschlossen wurde und einen Bauträger, der bereit war, das
Grundstück zu kaufen und das Konzept der Gemeinde auf eigene Kosten zu bauen.
Möglich wurde dies, da sich vier Fraktionen (das sogenannte Frauenquartett) aus
SPD, CDU, Grünen und Linken mit der Verwaltung geeinigt hatten. Es wurde
vereinbart, den Bau in zwei Abschnitte zu unterteilen, um die damaligen Mieter und
Nutzer zu schützen.
Den ersten Bauabschnitt hat der Investor im Zeitplan umgesetzt. Es ist der
Gebäudeteil, in dem u.a. der Drogeriemarkt ist. Auch der Marktplatz, der weiterhin im
Besitz der Gemeinde ist, wurde vom Investor auf eigene Kosten gestaltet. Mit dem
Investor wurde vereinbart, dass dieser nach Abschluss der ersten Bauphase auch
den zweiten Bauabschnitt nach den Vorstellungen der Gemeinde baut. Dies war
notwendig, da der zweite Bauabschnitt wesentlich unattraktiver als der erste ist.
Der Investor hat gemäß der Vereinbarung seine Pläne vorgelegt. Mittlerweile gab es
aber mit Herrn Scharnke einen neuen Bürgermeister. Dieser hat die Pläne des
Investors der Gemeindevertretung nicht vorgelegt, sondern diesem den Stuhl vor die
Tür gestellt. Stattdessen hat er einen Beschluss durch die Gemeindevertretung
fassen lassen, das Grundstück nicht zu verkaufen, sondern selbst zu bebauen.
Hierfür sollen über 10 Millionen Euro ausgegeben werden. Der Bau soll sich bis 2028
hinziehen.
Ergebnis: Ohne Herrn Scharnke wäre die Umgestaltung der Nordseite bereits
erledigt und hatte der Gemeinde keinen Cent gekostet. Nun hat die Gemeinde
riesige Kosten und eine ungewisse Zeitplanung.
Der Ortsverein der SPD Hoppegarten/Neuenhagen hat sich auf der letzten Mitgliederversammlung intensiv mit dem geplanten Schulneubau auf dem KWO-Gelände in Hoppegarten befasst. Noch immer gibt es auf dem Gelände kein Baurecht. Bereits im Herbst 2024 wurde diese Frage in der Gemeindevertretung an den Bürgermeister herangetragen und von ihm eine Lösung in Aussicht gestellt. Nun hören wir, dass das Baurecht nicht vor dem Sommer 2025 hergestellt werden wird. So der Plan des Bürgermeisters. Wir finden, dass das viel zu lange dauert und wollen nicht von aktuellen Entwicklungen überholt werden. Dem Mittelzentrum Hoppegarten/Neuenhagen läuft die Zeit davon. Aus diesem Grund haben wir zum jetzigen Zeitpunkt den nachfolgenden Beschluss gefasst und den Verantwortlichen und der Presse zugeleitet.
Beschluss: SPD für Gesamtschule auf dem KWO-Gelände 17.02.2025
Die SPD hat sich auf der Mitgliederversammlung am 13. Februar 2025 im Mittelzentrum Hoppegarten-Neuenhagen einstimmig für den Bau einer Gesamtschule durch den Landkreis Märkisch-Oderland im Mittelzentrum ausgesprochen.
Als idealer Standort wurde hierfür das KWO-Gelände genannt. Es liegt im Zentrum beider Gemeinden und hat eine optimale Verkehrsanbindung durch die S-Bahn, mehrere Buslinien, eine Kreisstraße sowie einen Radweg.
Der Debatte um einen anderen Standort oder statt des Baus der Gesamtschule zwei kleine Oberschulen an anderen Orten zu bauen, erteilten die SPD-Mitglieder eine glatte Absage.
Der Standort in Hoppegarten ist ideal, da hier der Bedarf an Plätzen für weiterführende Schulen am höchsten ist. Die Gesamtschule ist dabei gegenüber der Oberschule zu bevorzugen. Hier kann nicht nur der Oberschulabschluss, sondern auch das Abitur nach 13 Jahren gemacht werden. Weiterhin werden hier Schüler nicht zu früh auseinanderdividiert und somit die Chancengleichheit erhöht. Die Gesamtschule ist auch die Schulform, die am meisten bei den Betroffenen gewünscht wird.
Die SPD Hoppegarten/Neuenhagen fordert alle Beteiligten auf, sich zügig für den Bau der Schule einzusetzen und ihre Hausaufgaben zu erledigen. Dies gilt insbesondere für die Gemeinde Hoppegarten aber auch für die Gemeinde Neuenhagen und den Landkreis MOL.