SPD Hoppegarten/ Neuenhagen

Schienenverkehr in der Region

Die SPD Hoppegarten/Neuenhagen setzt sich ein - nicht erst seit heute

Es wird noch Jahre dauern, bis die Pläne aus i2030 – Die Länder Berlin und Brandenburg, Deutsche Bahn und VBB planen im Projekt i2030 eine bessere Schieneninfrastruktur für die Hauptstadtregion – umgesetzt sind. Diese bringen für unsere Region Verbesserungen bei der Regionalbahn von Berlin nach Polen und den 10 Minuten Takt bei der S5 von Hoppegarten bis Strausberg.

Trotzdem ist es erfreulich, dass das Land bereits jetzt darüber nachdenkt, wie der Schienenverkehr auch danach weiter verbessert werden kann. Hierzu hat das Land eine Potentialanalyse erstellen lassen mit der geklärt werden sollte, für welche stillgelegten Bahnstrecken es ein Potential für eine Wiederbelebung gibt und welche geschlossenen Haltepunkte wieder geöffnet werden könnten.

Bei den Haltepunkten gibt es in unserer Region keine Perspektiven. Anders ist dies bei stillgelegten Strecken. Davon wurden gleich drei Strecken ausgewählt, für die eine Machbarkeitsstudie empfohlen wird. Zwei davon wurden in die Kategorie A; eine in die Kategorie B eingestuft.

Die Verlängerung der Regionalbahn von Werneuchen bis Wriezen hat es nur in die Kategorie B geschafft. Die Wiederbelebung dieser Strecke wurde u.a. im SPD-Wahlprogramm zur letzten Kreistagswahl gefordert. Durch die Einstufung in die zweite Kategorie wird es wohl ewig dauern, bis diese Strecke wieder befahren wird, wenn überhaupt.

In die Kategorie A haben es zwei Strecken von hier geschafft. Die Bahn von Fredersdorf nach Rüdersdorf und die Bahn von Hoppegarten nach Altlandsberg.

Aus der Arbeit der Fraktion, Dezember 2021

Prüfauftrag für ein Sportzentrum an der Radrennbahn

 

Die Radrennbahn Fredersdorf ist dieses Jahr 65 Jahre alt geworden. Die RSG Sprinter trainiert dort derzeit ca. 30 Kinder und Jugendliche im Alter von 7 bis 16 Jahren.

Die Anlage weist diverse bauliche Mängel auf. Daher fragten sich die Verantwortlichen der RSG Sprinter, ob nur die Mängel beseitigt werden sollten oder gleich eine „große Lösung“ her sollte. Diese umfasst u.a. die Verkürzung der Bahn von 333 m auf 250 m, den Neubau der Sportgebäude, die Anlage zusätzlicher Trainingsflächen für andere Vereine auf den Grünflächen und die Installierung einer Platzbeleuchtung.

 

Die Gemeindevertretung beschloss jetzt, diese große Lösung für ca. 15.000 € prüfen zu lassen.

 

Alle sind gefragt

Folgender Text von unserer Fraktion erschien bereits in der letzten Ausgabe der Stienitz Aktuell:

 

Im Coronajahr 2021 nichts los in der Gemeindevertretung ? -  Weit gefehlt !

Auch wenn einiges anders laufen musste als gewohnt, hat die SPD-Fraktion auch dieses Jahr zahlreiche Aktivitäten zur Entwicklung unserer Gemeinde mit auf den Weg gebracht.

Ein großes Anliegen war uns dabei, für Vorhaben von erheblicher Tragweite, einen breiten überfraktionellen Konsens zu finden, der auch finanziell tragbar ist.

Bürgermeisterei - Alleinherrschaft oder Demokratie?

Bürgermeister sind weise

Bürgermeister werden direkt gewählt und sind somit nach ihrer Vorstellung von Amts wegen sehr weise. Daher kommt es zunehmend dazu, dass sie wichtige Entscheidungen allein treffen, statt die dafür zuständigen Gremien wie Ausschüsse oder Gemeindevertretungen damit zu belästigen.

So geschehen gleich mehrfach in Neuenhagen. Als der Wasserverband WSE eine Satzungsänderung plante, mit der er Trinkwasser auch für private Haushalte rationieren darf, hat Herr Scharnke, Bürgermeister von Neuenhagen, die Gemeindevertreter erst nach der Abstimmung informiert und ihnen mitgeteilt, dass er dafür gestimmt hat. Zugeben muss man aber auch, dass der WSE, lt. Herrn Scharnke, sehr kurzfristig zu dieser Satzungsänderung informierte, was ebenfalls eine breite Beteiligung zur Abstimmung bei diesem wichtigen Thema erschwerte.

Auch die Anfrage des Landkreises zum geplanten Radwegekonzept hat Herr Scharnke den Gemeindevertretern vorenthalten und allein beantwortet.

Nun liegt das Ergebnis der neuen Verkehrszählung in Neuenhagen vor. Hierzu gab es in der Gemeindevertretung zumindest eine Mitteilungsvorlage. Der Antrag der SPD-Fraktion, darüber zu beraten, fand keine Mehrheit. So bleibt es auch hier dem Bürgermeister vorbehalten, die Ergebnisse zu bewerten und daraus die Konsequenzen zu ziehen, die er für weise hält.

9.12.2021

Jürgen Hitzges

"Wo drückt der Schuh?" - Kulturschaffende im Gespräch

Kulturbegeisterten und Kulturschaffenden trafen sich am 17.08.2021 zur Kulturdiskussion gemeinsam mit Gernot Schmidt zum Thema #wodrücktderschuh im Hof Theater Bad Freienwalde

Eine anregende und interessante Gesprächsrunde, die durch wunderbare Klänge dreier Musikschüler eingeleitet wurde.