SPD Hoppegarten/ Neuenhagen

Bücherschrank - für Neuenhagen abgelehnt

Kein öffentlicher Bücherschrank in Neuenhagen

Mit knapper Mehrheit hat die Gemeindevertretung in Neuenhagen den Antrag der SPD-Fraktion zur Errichtung eines öffentlichen Bücherschranks abgelehnt. Einige halten das für unnötig, einigen war die Investition zu groß, einige hatte Angst vor Vandalismus.

Schade.

Beschlussvorschlag:

Die Gemeindevertretung beschließt:

Der Bürgermeister wird aufgefordert, in Neuenhagen einen „öffentlichen Bücherschrank“ einzurichten. Mögliche Plätze sind vor dem Rathaus, vor der Bibliothek oder auf dem Marktplatz.

Sachverhalt:

Wie funktioniert ein öffentlicher Bücherschrank?

Öffentliche Bücherschränke haben das Prinzip der gemeinsamen Nutzung um den Gemeinwohl-Gedanken ergänzt. Sie funktionieren im Prinzip genauso wie Bibliotheken – nur, dass sie kostenlos sind, jeder Bücher einstellen und entnehmen kann und sie oft rund um die Uhr zugänglich sind.

Was darf in den Bücherschrank?

In diese kann jeder Bürger seine Bücher einstellen, um sie anderen Lesern anzubieten. Man darf je-derzeit Bücher entnehmen und diese zum Lesen mitnehmen; ob man sie zurückbringt, behält, tauscht oder nicht, entscheidet jeder Nutzer selbst.

Finanzielle Auswirkungen:

Durch die Ausführung des vorgeschlagenen Beschlusses entstehen folgende Auswirkungen auf den Haushalt:

Ein Bücherschrank kostet knapp 3.000 Euro. Es können weitere Kosten in Höhe von bis zu 1.000 Euro für die Aufstellung des Schrankes hinzukommen (z.B. für das Gießen eines Fundaments).

Platz für Kinder

Neuer Spielplatz am Gruscheweg

Es gibt auch gute Nachrichten zum Neubaugebiet Gruscheweg 6. Wie man auf dem Foto erkennt, steht hier ein neuer, großer Spielplatz vor der Fertigstellung.

Für Kinder bis 12 Jahre soll der eingezäunte Spielplatz demnächst von 8 bis 20 Uhr zur Verfügung stehen. Wir freuen uns für die Kinder und natürlich auch für die Eltern.

Schienenverkehr in der Region

Die SPD Hoppegarten/Neuenhagen setzt sich ein - nicht erst seit heute

Es wird noch Jahre dauern, bis die Pläne aus i2030 – Die Länder Berlin und Brandenburg, Deutsche Bahn und VBB planen im Projekt i2030 eine bessere Schieneninfrastruktur für die Hauptstadtregion – umgesetzt sind. Diese bringen für unsere Region Verbesserungen bei der Regionalbahn von Berlin nach Polen und den 10 Minuten Takt bei der S5 von Hoppegarten bis Strausberg.

Trotzdem ist es erfreulich, dass das Land bereits jetzt darüber nachdenkt, wie der Schienenverkehr auch danach weiter verbessert werden kann. Hierzu hat das Land eine Potentialanalyse erstellen lassen mit der geklärt werden sollte, für welche stillgelegten Bahnstrecken es ein Potential für eine Wiederbelebung gibt und welche geschlossenen Haltepunkte wieder geöffnet werden könnten.

Bei den Haltepunkten gibt es in unserer Region keine Perspektiven. Anders ist dies bei stillgelegten Strecken. Davon wurden gleich drei Strecken ausgewählt, für die eine Machbarkeitsstudie empfohlen wird. Zwei davon wurden in die Kategorie A; eine in die Kategorie B eingestuft.

Die Verlängerung der Regionalbahn von Werneuchen bis Wriezen hat es nur in die Kategorie B geschafft. Die Wiederbelebung dieser Strecke wurde u.a. im SPD-Wahlprogramm zur letzten Kreistagswahl gefordert. Durch die Einstufung in die zweite Kategorie wird es wohl ewig dauern, bis diese Strecke wieder befahren wird, wenn überhaupt.

In die Kategorie A haben es zwei Strecken von hier geschafft. Die Bahn von Fredersdorf nach Rüdersdorf und die Bahn von Hoppegarten nach Altlandsberg.

Aus der Arbeit der Fraktion, Dezember 2021

Prüfauftrag für ein Sportzentrum an der Radrennbahn

 

Die Radrennbahn Fredersdorf ist dieses Jahr 65 Jahre alt geworden. Die RSG Sprinter trainiert dort derzeit ca. 30 Kinder und Jugendliche im Alter von 7 bis 16 Jahren.

Die Anlage weist diverse bauliche Mängel auf. Daher fragten sich die Verantwortlichen der RSG Sprinter, ob nur die Mängel beseitigt werden sollten oder gleich eine „große Lösung“ her sollte. Diese umfasst u.a. die Verkürzung der Bahn von 333 m auf 250 m, den Neubau der Sportgebäude, die Anlage zusätzlicher Trainingsflächen für andere Vereine auf den Grünflächen und die Installierung einer Platzbeleuchtung.

 

Die Gemeindevertretung beschloss jetzt, diese große Lösung für ca. 15.000 € prüfen zu lassen.

 

Alle sind gefragt

Folgender Text von unserer Fraktion erschien bereits in der letzten Ausgabe der Stienitz Aktuell:

 

Im Coronajahr 2021 nichts los in der Gemeindevertretung ? -  Weit gefehlt !

Auch wenn einiges anders laufen musste als gewohnt, hat die SPD-Fraktion auch dieses Jahr zahlreiche Aktivitäten zur Entwicklung unserer Gemeinde mit auf den Weg gebracht.

Ein großes Anliegen war uns dabei, für Vorhaben von erheblicher Tragweite, einen breiten überfraktionellen Konsens zu finden, der auch finanziell tragbar ist.