Kommunalpolitik
Die Kultur GmbH darf nicht fallen gelassen werden!
Bezug nehmend auf die Richtigstellung von Frau Dr. Rita Nachtigall zu ihrem Artikel vom 02.03.2012 erklärt der SPD - Ortsverein Rüdersdorf bei Berlin folgendes.
Der SPD - Ortsverein Rüdersdorf bei Berlin trägt die Entscheidung der Gemeindevertretung, keine Ausschreibung für die Besetzung des Geschäftsführers durchzuführen. Die Kultur GmbH darf jetzt nicht fallen gelassen werden. Mit dem neuen Geschäftsführer steht ein Rüdersdorfer an der Spitze der Kultur GmbH, der den Museumspark mit gegründet hat und der das Kulturhaus von der Pike auf kennt. Auch mit der Organisation des beliebten Wasserfestes und des meistbesuchten Weihnachtsmarktes in unserer Region hat er bewiesen, dass er die erforderliche Vielseitigkeit besitzt, die GmbH zu führen. Dass die Entscheidung der Gemeindevertretung richtig war, zeigt auch die öffentliche Unterstützung, die Jörg Lehmann in den letzten Wochen von vielen Bürgern und Rüdersdorfer Firmen erhielt.
Wichtig ist, dass endlich Ruhe in die Kultur GmbH kommt und alle Gemeindevertreter beweisen, dass sie zum Museumspark und dem Kulturhaus stehen.
Bärbel Gürtler und Uwe Behr für den SPD - Ortsverein
Jedes vierte Kind und jeder vierte Jugendliche in Brandenburg kann nicht schwimmen, so begann Frau Marlies Wanjura, frühere CDU-Bürgermeisterin in Berlin und heutige Präsidentin des Berliner Landesverbandes der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG), ihr Referat beim politischen Frühstück des SPD-Ortsvereins Neuenhagen. Dies ist deutlich mehr als z.B. in Berlin. Als Ursache für die abnehmende Schwimmfähigkeit sah Frau Wanjura mangelnde Zeit der Eltern, abnehmende pädagogische Fähigkeiten zum Schwimmunterricht durch die Lehrer, insbesondere aber eine zu geringe Anzahl von Schwimmeinrichtungen. Nicht nur die allgemeine Schwimmfähigkeit nimmt ab, es reduziert sich auch die Zahl von Mitgliedern in Schwimmvereinen und damit auch die Möglichkeit der DLRG Rettungsschwimmer zu rekrutieren.
Die SPD fragte nach. Die mehrseitige Antwort kann jetzt in der Anlage zu diesem Artikel nachgelesen werden. 2015 ist nicht nur die noch unter Bürgermeister Thamm und Kämmerin Frau Rothe erwirtschaftete gemeindliche Rücklage von 6 Mio. Euro aufgebraucht. Dann sind auch die Überschüsse aus 2009/10 in Höhe von 2 Mio. Euro verbraucht. Dafür wird auch viel Nützliches gebaut:
Dr. Klett wies für alle die es lesen wollen auch darauf hin, welche weiteren Wünsche bereits derzeit nicht mehr finanzierbar sind wie z.B. eine interkommunale Bibliothek. Bedrohlich wird diese Entwicklung erst dann, wenn in den nächsten Jahren die Einnahmen der Gemeinde massiv sinken sollten – z.B. auf Grund einer Wirtschaftskrise. Dann wird es für alle teuer. V. Heiermann SPD-Fraktionsvorsitzender Fragen von Herrn Heiermann und Dr. Kletts Antworten
Der vielleicht berühmteste Einwohner Vogelsdorfs hätte vielleicht im letzten Jahr seinen Spaß an der Diskussion über sein Erbe gehabt.
Gefreut hätte er sich zunächst, dass am 19. Mai 2011 im Flur der SPD-Landtagsfraktion eine kleine Ausstellung über sein Wirken eröffnet wurde.
Vermutlich nur mit seinem liebenswürdigen Spott hätte er den Wirbel um den anscheinend nicht genügend abgestimmten Verstoß des Humanistischen Verbandes zum Erhalt seines seit Jahren ruinösen ehemaligen Wohnhauses in Vogelsdorf kommentiert.
Dabei gerät leicht in Vergessenheit, das seit vielen Jahren sich Menschen unterschiedlicher politischer und weltanschaulicher Richtungen für eine angemessene Erinnerung an diesen „Anwalt der kleinen Leute“ einsetzen.
Im Juni 2009 stellte die SPD Fredersdorf-Vogelsdorf die Persönlichkeit und das Wirken Adolph Hoffmanns in einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung vor. Eine Kurzfassung des dort gehaltenen Referats von Volker Heiermann fügen wir in der Anlage bei.
Man kann über seine Ansichten streiten. Aber wie sein Lebensweg vom nichtehelichen Kind eines Dienstmädchens bis zum Preußischen Minister für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung reicht ist auch heute noch beeindruckend.
Und in vielen Jahren oft verletzender politischen Auseinandersetzung war er oft Opfer, aber nie Täter.
Adolph Hoffmann ist bereits 1930 gestorben. Vielleicht schaffen wir es 2012, ihn dem Vergessenwerden zu entreißen und seine Person und sein Wirken einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen.