Kommunalpolitik
Braucht Neuenhagen ein Hallenbad?
Für Neuenhagen allein wäre das sicherlich nicht sinnvoll. Neuenhagen ist aber Mittelzentrum und damit auch zuständig für Angebote für die Nachbargemeinden. Eine durch die Gemeinde Neuenhagen in Auftrag gegebene Untersuchung hat deutlich den Bedarf für ein Hallenbad im Mittelzentrumsbereich aufgezeigt. Die vorhandenen Bäder in Strausberg und Berlin sind zu weit entfernt. Von einem Bad in Neuenhagen würden auch Hoppegarten, Altlandsberg, Fredersdorf-Vogelsdorf, Schöneiche und Rüdersdorf profitieren.
Matthias Platzeck, Ministerpräsident des Land Brandenburg, war am Dienstag, den 09.08.2011 zum Wahlkampfauftakt für Jörg Lehmann, Bürgermeisterkandidat der SPD, in Rüdersdorf bei Berlin.
Jörg Lehmann (SPD) hatte 50 Gäste aus Rüdersdorf zum „Brandenburger Menue“, dass die Gaststätte „Pinguin“ aus dem Ortsteil Lichtenow eindrucksvoll servierte, ins Kulturhaus „Martin Andersen-Nexö“ eingeladen.
Jedem ist mittlerweile bekannt, dass sich die Bürger von Eggersdorf Nord sehr über die neuen Ladengeschäfte des „Bötzsee-Centers“ gefreut haben. Was ebenfalls bekannt war, sind die Probleme, welche die eingeschränkte Parkplatzsituation betreffen. Bereits seit der Planungsphase wurden diese Probleme durch Bürger und Gemeindevertreter angesprochen und diskutiert. Was ist seit dem passiert? Der große (gebührenpflichtige) Parkplatz ist überwiegend geschlossen und die Verwaltung stellt auf einem Gemeindegrundstück zusätzliche kostenpflichtige Parkplätze zur Verfügung. Doch ist das Problem damit gelöst? – Nein! Denn bevor überhaupt ein kostenpflichtiger Parkplatz belegt wird, werden zuerst die kostenfreien Parkplätze vor dem Netto-Markt genutzt und damit den Kunden der Ladengeschäfte verwehrt. Während der Planungsphase des Centers wurden diese Überlegungen in die Zukunft vertragt.
Das „Bötzsee-Center“ und die Ferien sind jetzt da… das Chaos leider auch!
Steffen Röstel
Die Veranstaltung mit Klaus Ludwig Böttcher vom Städte- und Gemeindebund sowie Bürgermeister Jürgen Henze hatte zwar eine begrenzte Besucherzahl, war aber trotzdem sehr informativ und inspirierend für die Kommunalpolitik. Gekommen waren nicht nur Mitglieder der SPD sondern auch Vertreter anderer Parteien und Mitglieder der Gemeindevertretung. Es gab eine Reihe von Anregungen für die weitere Kooperation und politische Teilnahme zwischen den Gemeinden.