Kommunalpolitik
Am Schulstandort Fredersdorf-Süd sind für 600.000 € Wärmedammmaßnahmen an Dächern und Fassaden umgesetzt worden. Dadurch können fast 50% Heizkosten eingespart werden. Das sind jährlich etwa 6000 €.
In 10 Jahren bedeutet dies eine Einsparung von 60.000 €. Die Baukosten in Höhe von 600.000 € hätten sich danach erst nach etwa 100 Jahren amortisiert.
Für unsere Gemeinde rechnen sich diese Sanierungsmaßnahmen nur deshalb, weil der Bund im Zuge des Konjunkturpakets II 85% der Investitionskosten von 600.000 € übernahm.
Das Konjunkturpaket sicherte so nicht nur Arbeitsplätze sondern ermöglichte auch eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes, die sonst für uns nicht finanzierbar gewesen wäre.
Volker Heiermann
Mehr als 70 Bürgerschreiben gingen beim Bürgermeister zum Entwurf der neuen Straßenreinigungs- und Winterdienstsatzung ein. Manche Eingaben waren gleich von mehreren Familien unterschrieben.
In mehr als 50 Schreiben wurde die Abwälzung der Laubentsorgung auf die jeweiligen Anwohner abgelehnt. Dies beeindruckte Dr. Klett anscheinend so sehr, dass er noch vor der entscheidenden Gemeindevertretung diese Änderung wieder strich.
Auch in einem anderen Punkt hatten die Bürger Erfolg. Sie hatten an Dr. Klett geschrieben, dass in Straßen der Winterdienstkategorie 3 nicht erst ab 20 cm gefallener Schnee geräumt werden sollte sondern wie bisher ab 15 cm.
Keine Mehrheit fand dagegen die Forderung, Feuchtsalz im Winterdienst nur bei Extremwetterlagen einzusetzen. Zwei Bürger hatten darauf hingewiesen, dass unter einem routinemäßigen Einsatz nicht nur die Bäume leiden sondern durch die hohe Haftwirkung auch die Autounterböden durch stärkeren Rostfraß.
Volker Heiermann
Petershagen-Eggersdorf (MOZ) Petershagen-Eggersdorf (höf) Der Bürgermeister von Petershagen-Eggersdorf, Olaf Borchardt, hat mit Interesse die Berichterstattung der MOZ verfolgt, in der Siegfried Völter, Vorsitzender der Gemeindevertretung von Fredersdorf-Vogelsdorf in Neuenhagen angefragt hatte, wofür die 800 000 Euro Mehrbelastungsausgleich für das Mittelzentrum verwandt werden.
„Die Antwort aus Neuenhagen war korrekt ... Im zugrundeliegenden Landesgesetz heißt es , dass Mittelzentren für den jeweiligen Mittelbereich die gehobenen Funktionen der Daseinsvorsorge mit regionaler Bedeutung konzentrieren sollte. Für Seelow kann man sich das gut vorstellen. Im Speckgürtel um Berlin ... wo die Gemeindegrenzen ... nur noch durch die Ortsschilder erkennbar sind, spielt diese Aufgabe meiner Ansicht nach nicht die entscheidende Rolle“, schreibt Borchardt in einem Brief.
Darin heißt es weiter: „Gehobene Funktionen der Daseinsvorsorge sind in konzentrierter Form ... nämlich in vielen Orten vorhanden (z. B. Multicenter Vogelsdorf, Kulturhaus Neuenhagen, Giebelseehalle Petershagen-Eggersdorf, mehre weiterführende Schulen in mehreren Orten des Mittelzentrums Neuenhagen“, so Borchardt.
Da es so viele Angebote bereits gibt, könnte sich das Mittelzentrum Neuenhagen etwas Besonderes leisten, meint der Petershagener Bürgermeister. „Vielleicht sogar ein Schwimmbad“, fragt er. Denn das Strausberger Schwimmbad sei bereits, was den Schulsport betreffe, an seine Kapazitätsgrenzen gestoßen.
Borchardt schlägt vor, dass jährlich zehn Prozent der 800 000 Euro Mehrbelastungsausgleich zur Verfügung gestellt werden, um solche Ideen wie die eines Schwimmbades, Radwege- und andere Konzeptionen, Untersuchungen, inwieweit diese oder jene kommunale Aufgabe an einem Ort im Mittelzentrum konzentriert werden kann, zur Verfügung gestellt werden. „Mir ist ... nicht bekannt, ob so etwas jemals in Stadtverordneten- bzw. Gemeindevertreterversammlungen von Mittelzentrumskommunen im S-Bahnbereich diskutiert wurde. Ich finde das schade, weil sich nach meinem Dafürhalten auch deswegen keine fruchtbare interkommunale Zusammenarbeit in Mittelzentren des S-Bahnbereiches – trotz optimaler Bedingungen dafür – entwickeln wird“, so Borchardt.
Der SPD-Ortsverein Rüdersdorf zollt dem Amtsinhaber und wiedergewählten Bürgermeister zum klaren Wahlergebnis bei der Wahl am 11. September 2011 seine außerordentliche Anerkennung.
Der SPD-Ortsverein bedankt sich ausdrücklich bei den Wählerinnen und Wählern, die unserem Kandidaten Jörg Lehmann das Vertrauen ausgesprochen haben.
Aus unserer Sicht waren Sachthemen und tatsächlich erbrachte Leistungen sowie die Parteienbindung der Kandidaten weitgehend nachrangig für die Wahlentscheidung. Eindrücke der öffentlichen Darstellung und der Amtsbonus standen offenkundig im Vordergrund des Wählervotums.
Trotz eines inhaltlich sehr guten und sauberen Wahlkampfes ist es uns nur zum Teil gelungen, die Wählerinnen und Wähler von unserem bodenständigen Bürgermeisterkandidaten Jörg Lehmann als zuverlässigen, erfahrenen und kompetenten Verwaltungsfachmann zu überzeugen.
In zahlreichen Gesprächen vor und nach der Wahl fanden unsere kommunalpolitischen Inhalte und Ideen viel Zuspruch, was uns Mut macht , bei ihrer Umsetzung nicht locker zu lassen.
Ihr SPD-Ortsverein Rüdersdorf