SPD Hoppegarten/ Neuenhagen

Marode Betonplattenstraßen – kann man nichts dagegen tun?
In unserer Gemeinde gibt es diverse Straßen, die mit Wohnungsbauplatten provisorisch befestigt wurden. Der Zustand dieser Straßen ist schlimm. Daneben gibt es auch Straßen, die mit Straßenbauplatten befestigt wurden, die ursprünglich als Baustraßenplatten dienten. Diese weisen geringere Schäden auf. Die vielleicht größten Schäden findet man in der Röntgenstraße. Die Platten zerfallen, die Bewehrungseisen liegen offen..... Wir fragten im September den Bürgermeister Dr. Klett, welche Möglichkeiten es gibt, die immer größer werdenden Schäden in diesen Straßen zu beheben und warum er bislang nichts in dieser Hinsicht unternimmt. Als im November (also 2 Monate später!) trotz ausdrücklicher Zusage des Bürgermeisters immer noch keine Antwort vorlag reichten wir zur Gemeindevertretersitzung am 25. November eine erneute Nachfrage ein. Jetzt endlich erhielten wir Antwort. Unten fügen wir zunächst den genauen Text der beiden Anfragen bei. Als Anlage fügen wir die 4-seitige Antwort des Bürgermeisters bei. Wenn Sie Hinweise oder Meinungsäußerungen haben so können sie diese richten an Volker Heiermann Lindenallee 21 15370 Fredersdorf-Vogelsdorf. Volker Heiermann --------------------- Und das waren unsere Fragen an den Bürgermeister: 1) Anfrage zur Gemeindevertretung am 30.09.2010 Thema: Instandhaltung von Betonplattenstraßen durch die Gemeinde Ich frage den Bürgermeister:
  • 1) Inwieweit gibt es Möglichkeiten, die immer größer werdenden Löcher in den Straßen, die mit Wohnungsbaubetonplatten provisorisch befestigt wurden, zu verschließen?
  • 2) Stimmt der Bürgermeister der Aussage zu, dass mehrere Zentimeter hervorstehende Moniereisen bzw. mehrere Zentimeter tiefe Zwischenräume zwischen einzelnen Platten kaum noch als verkehrssicher bezeichnet werden können?
  • 3) Inwieweit kann man diese Schäden beseitigen?
  • 4) Warum werden diese Möglichkeiten in unserer Gemeinde bisher kaum angewandt?
2) Anfrage zur Gemeindevertretung am 25.11.2010: Nichtbeantwortung der Anfrage zur kostengünstigen Reparatur von Betonplattenstraßen Wir fragen den Bürgermeister:
  • 1) In der Gemeindevertretersitzung vom 30.09.2010 – also vor 2 Monaten – fragten wir den Bürgermeister, wie man die Betonplattenstraßen in der Gemeinde mit geringen Mitteln instand halten kann. Der Bürgermeister sicherte eine umfangreiche Beantwortung, die ihm schon vorliege, bis zur Gemeindevertretersitzung im Oktober zu.
  • 2) In der Gemeindevertretersitzung vom 28.10.2010 erklärte der Bürgermeister gemäß dem heute vorgelegten Wortprotokoll: „Alle Gemeindevertreter werden zur nächsten Sitzung eine ausführliche Antwort zu dem Thema Betonstraßen erhalten.“
  • 3) Warum hält der Bürgermeister seine Zusagen nicht ein?
Volker Heiermann, SPD-Fraktion Antwort des Bürgermeisters zur Instandsetzung Betonplattenstraßen
Öffentliche Mitgliederversammlung Oktober 2010: Weniger Polizisten – gleich viel Sicherheit: Geht das?
Statt gegenwärtig 8.900 Polizeibeschäftigte soll es in Brandenburg 2019 nur noch 7.000 geben. Statt vier Polizeiwachen im Schutzbereich Märkisch-Oderland (Seelow, Bad Freienwalde, Strausberg, Neuenhagen) soll es nur noch eine geben. Viele Bürger fragten: Leidet darunter die Sicherheit? Die SPD Fredersdorf-Vogelsdorf lud den Staatssekretär des Innenministeriums, Herrn Rudolf Zeeb, zum Gespräch ein. Mit beeindruckenden Zahlen stellte Herr Zeeb zunächst die dramatische Finanzlage dar:
  • Die Bundesunterstützung für Brandenburg wird von 1,5 Milliarden Euro 2005 auf Null Euro 2020 sinken;
  • Auf Grund sinkender Einwohnerzahlen werden die Einnahmen Brandenburgs aus dem Länderfinanzausgleich bis 2020 um 300 Millionen Euro sinken;
Insgesamt wird Brandenburg statt über 10 Milliarden Euro in 2010 im Jahr 2020 nur noch über ca. 8,7 Milliarden verfügen können. Die Landesregierung will auf keinem Fall im Bereich Schule und Kitas sparen. Dies wird bestätigt durch eine Umfrage. Gefragt, wo auf keinen Fall gespart werden sollte, äußerten die Bürger: 80% Bildung, 9% Polizei. Der Reformentwurf sieht vor, dass nicht an der Sicherheit vor Ort gespart wird:
  • Der Streifendienst bleibt mit gleicher Mitarbeiterzahl erhalten.
  • Weiterhin werden zwischen 60 bis 180 Polizeifahrzeuge ständig im Dienst sein.
  • Die sog. Interventionszeiten (= Zeit zwischen Anruf bei der Polizei und Eintreffen der Beamten) bleiben gleich, auch wenn der Großteil der Wachen gestrichen wird. Derzeit beträgt diese durchschnittlich 22-24 Minuten. Bei einem Notfall ist sie deutlich kürzer, bei einem Bagatellunfall deutlich länger.
  • Derzeit gibt es als direkte Ansprechpartner der Bürger im Land 549 Revierpolizisten. Diese halten meist einmal in der Woche in jeder Gemeinde eine Sprechstunde ab. Diese Sprechstundenanzahl soll nicht reduziert werden.
Einsparschwerpunkt sind Doppelstrukturen. Hier gibt es laut Herrn Zeeb noch Rationalisierungsbedarf. Denn Brandenburg hat pro 100.000 Einwohnern 376 Polizeibedienstete, Baden-Württemberg dagegen nur 272 und Schleswig-Holstein nur 268. Die innenpolitische Sprecherin und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Frau Britta Stark, sagte in einer Presseinformation vom Oktober:
„Wir straffen die Führung um die Polizeistreifen in den Städten und Dörfern und die Revierpolizisten zu erhalten.“
Sie verstehe den Reflex, den eine geringere Anzahl von Polizeiwachen auslöse, aber:
„Die Menschen brauchen nicht das Gebäude, sondern eine Polizei, die schnell da ist, wenn sie gerufen wird.“
Volker Heiermann SPD-Fraktion
Leserbrief zur Laubentsorgung

Laub: In Wahrheit Steuern und Geld gespart!

Durch einige Leserbriefe wurde der Eindruck erweckt, bei der Abrechnung der Laubentsorgung in Neuenhagen gehe es nicht mit rechten Dingen zu. Das Gegenteil ist der Fall: Nachdem erstmals eine ordnungsgemäße Ausschreibung durchgeführt wurde, sind die Gebühren für die Bürger schon zweimal gesenkt worden und die Gesamtkosten für die Gemeinde haben sich wesentlich verringert. Herr Six hat in öffentlicher Sitzung die anderen Gemeindevertreter unter den Generalverdacht der Bestechlichkeit gestellt und einen Mitarbeiter der Gemeindevertretung unkorrekter Arbeitsweise beschuldigt. Der angebliche Saubermann geht selber grob unsauber vor und kann die sachliche Beantwortung seiner Fragen durch den Bürgermeister nicht akzeptieren. Es gibt keinen Abrechnungsskandal, sondern einen skandalhungrigen Selbstdarsteller der keinesfalls die Interessen der Bürgerinnen und Bürger vertritt.

Michael Kluck (Neuenhagen)

Tempoerhöhung vor Grundschule

Vor der Goethe- Grundschule in Neuenhagen sind die Tempo 30 Schilder abgebaut worden. Es gilt wieder „Frei e Fahrt für freie Bürger gegen Grundschulkinder“.
In der Gemeinde Neuenhagen wird viel über Verkehrsberuhigung, Tempolimits, Tempo 30, Sicherheit und Lärmbelästigung diskutiert. Kaum beachtet wurde eine Mitteilung des Bürgermeisters Jürgen Henze in der Sitzung der Gemeindevertretung vom 17.6.2010. Hier teilte er mit, dass die durch die Gemeindeverwaltung veranlasste Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h vor der Goethe-Grundschule auf Verlangen des Straßenverkehrsamtes entfernt wurde. Die SPD-Neuenhagen hatte sich seit langem für diese Geschwindigkeitsbegrenzung stark gemacht.
Während sich die Bundesländer Berlin und Brandenburg für Tempobeschränkungen vor Kindergärten und Schulen aussprechen, beschied in Neuenhagen das zuständige Straßenverkehrsamt das Gegenteil. Damit bleibt das Straßenverkehrsamt seiner Linie gegen Schulwegsicherung treu. Bereits vor einigen Jahren hat dieses Amt dafür gesorgt, dass der Geh- und Radweg an der Lindenstraße und damit die Sicherung der Straßenquerungen verhindert wurden.
Wer glaubt, dass es vor der Goethe-Grundschule einen Grund für eine höhere Geschwindigkeit gibt, ist diese Straße offensichtlich noch nie gefahren. Hier gibt es kaum Durchgangsverkehr dafür aber lautes Kopfsteinpflaster. Zumindest Tempo 30 von 6 Uhr bis 17 Uhr, wie in der Lindenstraße, sollte auch hier möglich sein.
Welche Gründe das Straßenverkehrsamt für seine Entscheidung zur Tempoerhöhung vor einer Grundschule hat, bleibt der SPD ein Rätsel. Was die betroffenen Eltern von der Entscheidung halten, haben sie am Einschulungstag sehr deutlich gemacht. Mit Transparenten und Figuren demonstrierten sie für Geschwindigkeitsbegrenzung.
F.d.R Marianne Hitzges, stellvertretende OV-Vorsitzende.

Gut angenommen

Überall in unserer grünen Gemeinde entsteht Neues. Manches auch ohne Ampeln und Umleitungen. Der neue südliche Gehweg an der Petershagener Chaussee ist fertig und wird sehr gut angenommen. Einige Bürger bezweifelten, ob die Ausgaben für einen zweiten Gehweg an dieser Straße gerechtfertigt waren. Beobachtet man die Bewegungen auf dieser Strecke, erkennt man den Erfolg dieser Baumaßnahme. Man erreicht von Eggersdorf kommend, das Gewerbegebiet ohne die viel befahrene Chaussee überqueren zu müssen. Vor allem ältere Mitbürger und die Kinder auf ihrem Schulweg sind besser geschützt. Aber es passieren leider auch Dinge, die einen grünen Ort nicht stehen. Einige wenige unter uns hassen Bäume, mögen nicht die Schattenspender an heißen Sommertagen und zerstören neu gepflanzte Bäumchen. Ein Tipp an die Zerstörer: zieht nach Marzahn, Platte, 12. Etage, da stört kein Blatt und kein Baum. Und alle anderen freuen sich über wachsende Bäume in unserem grünen Petershagen/ Eggersdorf.

Wolfgang Brunnow