SPD Hoppegarten/ Neuenhagen

Den Bürgern reicht es!

Den Anwohnern in der Eggersdorfer-Straße reicht es. Die Gewerbetreibenden in dieser Straße im Ortsteil Petershagen sind verzweifelt über den Ablauf der Bauarbeiten in ihrer Straße. Es wird überall etwas gemacht, aber es sieht nicht so aus, als ob die Baumaßnahmen organisiert und planmäßig verlaufen. Von einem Ausbau in Abschnitten scheint man sich auch verabschiedet zu haben. Viele Anleger konnten Ihr Auto das letzte Mal im August auf Ihrem Grundstück begrüßen, es gibt keine Einfahrten mehr! Im Namen der Einwohner der Eggersdorfer Straße, der Gewerbetreibenden und den genervten Anliegern der Umfahrungsstrecken fordern wir den Bürgermeister auf, hier für eine Lösung zu sorgen, das Chaos muss ein Ende haben.

Wolfgang Brunnow

Nach der Wahl ist vor der Wahl

Wir sind nach der Bundestags- und Landtagswahl. Viele haben von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht. Dafür danken wir allen Wählerinnen und Wählern recht herzlich. Großen Dank für ihren Einsatz sagen wir auch den fleißigen ehrenamtlichen Helfern in den Wahllokalen. Gleichzeitig bitten wir Sie, die Bürgerinnen und Bürger, sich auf die nächste Wahl, nämlich die Bürgermeisterwahl am 28.02.2010, vorzubereiten.
Bei dieser Wahl bestimmen Sie, wer für die nächsten 8 Jahre Ihre Bürgermeisterin oder Ihr Bürgermeister werden wird.
Mit Ihrer Stimme gestalten Sie maßgeblich die Politik im Ort mit.
Sie haben die Wahl, wer der Repräsentant der Gemeinde Petershagen/Eggersdorf wird, wer künftig die Beschlüsse der Gemeindevertretung und des Hauptausschusses vorbereitet und umsetzt, und wer die Gemeindeverwaltung leitet.
Die SPD hat für Sie als Bürgermeisterkandidatin Rita Schmidt nominiert. Sie hat 20 Jahre Erfahrung in Kommunalpolitik und Kommunalverwaltung.
Auf den Internetseiten www.spd-petershagen-eggersdorf.de und www.ritaschmidt.info erhalten Sie viele Information über Rita Schmidt, können Termine erfahren und vor allem eigene Kontakte zu ihr herstellen. Kommunalpolitik lebt von der Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern. In diesem Sinne wünschen wir uns einen spannenden Dialog mit Ihnen.

SPD Petershagen/Eggersdorf

Bibliothek im Ortsteil Petershagen

Die Gemeindevertreter unseres Ortes trafen sich am 2. April im Rathaus Eggerdorf. Es ging um geplante Investitionen in unserem Doppeldorf in den nächsten Jahren und darum, die aus dem Konjunkturpaket der Bundesregierung zu erwartenden Gelder richtig einzusetzen. Es wurde ein langer Abend und viel diskutiert. Ein ganz neuer Vorschlag wurde in die Runde gebracht, er beinhaltete die Idee, die Bibliothek des Ortsteiles Petershagen, in ein neu zu errichtendes Hortgebäudes an der Grundschule zu integrieren. Es hat schon überrascht, denn es gibt einen Beschluss der Gemeindevertretung zum Erhalt des Standortes, viele Stunden des Beratens in den Ausschüssen bis hin zur Vorstellung möglicher Varianten eines neuen Bibliotheksgebäudes. Eine Bitte der SPD Fraktion an die Gemeindvertretung: Achten und respektieren wir die Arbeit der Ausschüsse und akzeptieren wir gefasste Beschlüsse der Gemeindvertretung!

Für den SPD-Ortsverein

Wolfgang Brunnow

Entscheidung gegen Bürgerwille

Die Gemeindevertretung unseres Doppelldorfes hatte in der Sitzung am 19. März lange getagt, und auch einige wichtige Entscheidungen getroffen.
Ein Einkaufmarkt in Petershagen am Mierwerder Weg ist der Wunsch und auch ein Traum vieler Anwohner im Süden dieses Ortsteiles.
Nach der Sitzung wird ein Traum wahrscheinlicher als ein Einkaufsmarkt. Die Gemeindevertretung entschied sich gegen eine Änderung des Flächennutzungsplanes.
Das bedeutet, das ein Versuch eines Investors, gute Einkaufsmöglichkeiten zu schaffen, gescheitert ist. Ein solcher Markt hätte sicher auch einige Arbeitsplätze in unserem Doppeldorf geschaffen. In Zeiten einer Weltwirtschaftskrise, wo viele Menschen ihre Arbeit verlieren, vergeben wir die Chance, neue zu schaffen. In einem Bürgerforum wollte eine überwältige Mehrheit diesen Einkaufmarkt. Die Abstimmung in der Gemeindevertretung erfolgte namentlich, im Amtsblatt unseres Doppeldorfes können Sie erfahren, wie Ihr gewählter Abgeordneter entschieden hat.

Wolfgang Brunnow

Wie sieht das Radwegenetz in unserer Gemeinde aus?

Gibt es ausreichend und verkehrssichere Radwege für die Kinder und Jugendlichen zur Schule, für die Berufspendler zur S- Bahn
und zur Freizeitgestaltung ?

Am Donnerstag, den 19.02.09 um 19:00 Uhr im Hotel Flora stellte zur Information Volker Heiermann das Verkehrsentwicklungskonzept der Gemeinde von 1997 und 2007 vor, indem die Zunahme der Fahrradfahrer auf den Hauptstraßen aufgezeigt wurde. Die Zunahme der Fahrradfahrer beträgt insgesamt 465.

Uwe Klemm, Vorsitzender des NABU, stellte den Entwurf zweier Radwege in Nord – Südrichtung für Fredersdorf - Vogelsdorf mit Anbindung nach Altlandsberg bzw. den überregionalen Radwanderweg ZR 1 im Norden und im Süden an den Radweg an der B1 nach Neuenhagen bzw. nach Rüdersdorf/ Woltersdorf vor.

Anschließend wurde von den 20 Gästen über die kurz- und mittelfristigen Maßnahmen zur Verbesserung des inner – und überörtlichen Radwegenetzes nach folgenden Fragestellungen diskutiert:
Wo brauchen wir Radwege?
Ist der beschrittene Weg der Ausgestaltung eines gemeinsamen Geh- und Radweges in der Gemeinde richtig?
Wie ist unsere Gemeinde überörtlich verbunden?

Mehrheitlich wurde der Ausgestaltung eines gemeinsamen Geh- und Radweges zugestimmt.
Dabei ist die gegenseitige Rücksichtnahme auf dem Rad- und Fußweg zu pflegen.
Eine rechts – und verkehrsichere Ausschilderung für den Rad- und Fußweg und wo nötig auch der Hinweis für die Autofahrer „ Radfahrer in beiden Richtungen“.

Der Ausbau von Rad- und Fußwegen innerörtlich ist für folgende Hauptstraßen dringend geboten:
Lindenallee
Rüdersdorfer Str. / Breite Str. in Vogelsdorf
Busentscher Weg in Fredersdorf Nord
Schöneicher Allee von der Autobahnbrücke über die Kolonie Fredersdorf bis an den geplanten Radweg an der B1

Für das touristische Radwandern sollten die Seestraße am Krummen See in Vogelsdorf und der Wiesenweg in Fredersdorf Nord ausgebaut werden.

Prüfung der Feinplanung der Landstraße 30 (Landsberger Chaussee / Fredersdorfer Chaussee) in Bezug auf die Lage des Rad- u- Gehweges und der Erhaltung der Bäume.

Als überörtliche Rad- und Fußwege sollten in Abstimmung mit den angrenzenden Gemeinden und dem Bundesstraßenbauamt folgende ausgebaut werden:
Der Radweg an der B1/5 von Vogelsdorf bis nach Hoppegarten (der Planungsstand ist zu erfragen)
Der Radweg von der Bollensdorfer Allee über die Autobahnbrücke bis zum Neuenhager Nord - Ost Ring
Der Radweg parallel zur Verbindungsstraße Multicenter über die Kreuzung Grünelinde/ Rüderdorf bis Schöneicher Landstraße nach Wolterdorf / Erkner
Radweg vom Ortsausgang/Fredersdorfer Chaussee nach Altlandsberg

Frau Boßdorf wies zum Schluss auf den dringenden stufenweisen Ausbau der Rad- und Gehwege zur Erhöhung der Sicherheit der schwächsten Verkehrsteilnehmer und damit verbunden zur Verbesserung der Infrastruktur und des Tourismus hin.
Aus diesem Grund soll es ein Thema im Bau- und Ortsentwicklungsausschuss und in der Gemeindevertretung für 2009 werden.

Aufgestellt am 20.02.2009: Regina Boßdorf