SPD Hoppegarten/ Neuenhagen

Antrag zur Verkehrslenkung

Viel wird in Neuenhagen über Verkehrsprobleme, kommende Verkehrsprobleme, Unfallschwerpunkte etc. diskutiert. Diverse Verkehrsgutachten wurden erstellt. Dies nützt alles wenig, solange die Gemeindevertretung keine konkreten Beschlüsse zur Lösung fasst. Um hier weiterzukommen, hat die SPD-Fraktion einen Antrag zur Verkehrslenkung eingebracht, der in der Sitzung im Februar 2018 behandelt wird. Wir dokumentieren den Antrag im Folgenden.

Hoffnungsschimmer für den Lärmschutz

Seit einiger Zeit wird an der Mühlenfließbrücke, die den Berliner Ring durch Rüdersdorf führt, gewerkelt. Die Rüdersdorfer SPD wollte es nun genauer wissen: „Wir haben uns gefragt, wie lange die Arbeiten noch dauern. Und ob die Schweißarbeiten vielleicht dazu führen, dass die Statik verstärkt wird und dadurch endlich die Möglichkeit da ist, höhere Lärmschutzwände zu ziehen“, so der Ortsvereins-Chef Stephen Ruebsam. „Vielleicht muss die inzwischen ja auch schon ältere Brücke sogar ersetzt werden.“ Er fragte beim Bundestagsabgeordneten Stefan Zierke an, der vom Landesbetrieb Straßenwesen prompt Antwort bekam. Bei der regelmäßigen Überprüfung sind Schäden an der Stahlkonstruktion festgestellt worden, darum werden aktuell Schweiß- und Korrosionsschutzarbeiten durchgeführt. Um den Verkehr in der Bauphase zu verringern, ist jeweils eine Fahrspur gesperrt worden, geschweißt wird meist in der Nacht. Das wird noch bis zum Frühjahr 2018 so weiter gehen. „Leider ist es nur eine Reparatur“, bedauert Ruebsam. „Darum ändert sich an der Konstruktion nichts, um endlich den Lärmschutz zu verbessern.“ Im letzten Absatz des Schreibens dann aber ein Hoffnungsschimmer, denn vor den Arbeiten "wurden umfang­reiche Untersuchungen zum Bauwerkszustand und der damit verbundenen Rest­nutzungsdauer durchgeführt. Aufgrund der darauf basierenden neuen Erkenntnis­se werden derzeit die erforderlichen Maßnahmen für die Planung eines Ersatz­neubaus eingeleitet. Im Zuge dieser Planung wird auch der Lärmschutz neu zu betrachten sein.“ Auch wenn Planungen für solch einen Brückenneubau viele Jahre dauern können, sieht die Rüdersdorfer SPD da einen Silberstreif am Horizont: „Nachdem wir auch in der Bürgerinitiative gegen Autobahnlärm jahrelang nachgebohrt haben, findet der Kampf um mehr Nachtruhe nun vielleicht endlich sein Ende in der Bauphysik: Ein Neubau der Autobahnbrücke hätte automatisch die neuen Lärmschutzrichtlinien zu beachten – und damit hätten wir dann endlich höhere und effektivere Wände gegen den krank machenden Lärm“.

Fehlende Verkehrsverbindungen im ÖPNV

Hinweise für bessere Zug- und Busverbindungen gesucht!

Veröffentlicht am 21.11.2017 in Verkehr

Noch bis zum 4. Dezember dürfen die Bürger zum Entwurf des Nahverkehrsplans für ganz Brandenburg Stellung nehmen. Äußern auch Sie per E-Mail ihre Anregungen und Wünsche. Wichtige und sinnvolle Änderungen und Ergänzungen werden in den Planentwurf eingearbeitet.

Der Infrastrukturausschuss des Landtags hat am 9. November 2017 eine öffentliche Anhörung zum Nahverkehrsplan 2018 durchgeführt. Dieser orientiert sich an den Zielen der Mobilitätsstrategie 2030. Das Ziel: Anschlüsse im Nahverkehr verbessern. Verkehrsangebote in den kommenden Jahren so rasch wie möglich ausweiten. So soll die Erreichbarkeit von Orten im gesamten Land Brandenburg erhöht werden. Den kommunalen Aufgabenträgern dient der Landesverkehrsplan als Rahmen und Orientierung für ihre eigenen Angebots- bzw. Nahverkehrsvorhaben.

Das Gesetz zum Öffentlichen Personen-Nahverkehr in Brandenburg sieht vor, dass der Nahverkehrsplan alle fünf Jahre fortgeschrieben wird. Dies geschieht wie gegenwärtig im Dialog mit allen Akteuren im Land – also auch den Fahrgästen.

„Die SPD-Fraktion hat die Weichen für mehr Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur gestellt“, so Jörg Vogelsänger. „Die Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, ihre Vorstellungen einzubringen.“ Der Entwurf des Nahverkehrsplans finden Sie im Internet. Ihre Verbesserungsvorschläge schicken verschicken Sie mit: LNVP@mil.brandenburg.de


Beteiligen Sie sich!
Die Ladestation
Elektroladestation am S-Bahnhof Neuenhagen

Als es um die Planung des Baugebietes Eisenbahnstraße ging, hat die SPD unter anderem vorgeschlagen, dort auch Ladestationen für Elektrofahrzeuge einzurichten. Nun hat bekanntlich der Bau dort noch nicht begonnen. Eine Ladestation für zwei Elektroautos gibt es aber trotzdem schon direkt am S-Bahnhof. Dank dafür an Bürgermeister Jürgen Henze, Bauamtsleiterin Janina Meyer-Klepsch und an e.dis.

Ostbahn feiert 150 Jahre

Landkreis Märkisch-Oderland fordert mehr Einsatz bei der Entwicklung der Ostbahnlinie

 

 

Am 01. Oktober 2017 fanden anlässlich des 150. Jahrestages der Eröffnung der Strecke Gusow - Berlin am Bahnhof Seelow - Gusow Feierlichkeiten rund um die traditionsreiche Ostbahn statt.

Die verkehrspolitische Diskussion zum Nahverkehr im Rahmen der Festlichkeiten zeigte deutlich, welche zentrale Rolle die Bahnlinie inzwischen einnimmt und welches Potential zur Entwicklung des ländlichen Raumes noch in ihr steckt.

Rainer Schinkel, Beigeordneter und Leiter des Wirtschaftsamtes des Landkreises betont:

„Die Ostbahn ist nicht nur eine wichtige Verkehrsader für den Landkreis Märkisch-Oderland, sie ist seit Jahren die erfolgreichste Regionalbahnstrecke Brandenburgs. Die aktuelle Entflechtung der Regionalbahnstrecke von den Gleisen der S - Bahn in Strausberg und die bevorstehende Anbindung nach Berlin Ostkreuz bedeuten einen weiteren deutlichen Schub für die Verbindung.“

 

Zur Entfaltung ihres vollen Potenzials benötigen Wirtschaftsräume Infrastruktur. Die positive Entwicklung von Regionen entlang von Bahnkorridoren belegt auf eindrucksvolle Weise, dass schienengebundene Infrastruktur zu den wirkungsvollsten Wirtschaftsförderern gehört.

Grundlage einer weiterhin positiven Entwicklung im gesamten Personen- und Güterverkehr Brandenburgs ist die Erhöhung der Finanzen über das ÖPNV Gesetz und den Landesnahverkehrsplan Brandenburg.

Landrat Gernot Schmidt fordert daher vom Land ein klares Bekenntnis zur Ostbahn.

„Wir wissen, dass in den zurückliegenden Jahren wichtige Investitionen gerade in dem Bereich der Ostbahn getätigt wurden. Mit der Einführung des 20-min-Taktes nach Strausberg Nord sowie der durch die Bahn initiierten Baumaßnahmen sind wichtige Akzente gesetzt worden. Die Linie wird in hohem Maße von den Fahrgästen angenommen und trotz des aktuellen Entwicklungskonzepts für die Bahn-Infrastruktur in Berlin und Brandenburg, halten wir am Ziel der durchgängigen Zweigleisigkeit und Elektrifizierung der Strecke fest. Die Ostbahn ist eine bedeutende Verbindung für die deutsch-polnischen Beziehungen und das zusammenwachende Europa. Verbunden mit dem Halbstundentakt bis Müncheberg und der Erhöhung der Kapazitäten durch mehr Verbindungen und mehr Zugpaare zu Spitzenzeiten liegt hier der Schlüssel zur nachhaltigen Entwicklung der gesamten Grenzregion.“