SPD Hoppegarten/ Neuenhagen

Kommunalwahlen 2024 - Potenziale besser nutzen

Wahlprogramm für die kommende Wahlperiode 2024-2029

Wir engagieren uns für die Entwicklung unserer Gemeinde seit über 30 Jahren. Mit Leidenschaft und Tatkraft setzen wir uns dafür ein, dass unsere Gemeinde auch in Zukunft ein lebenswerter Ort bleibt, der den Bedürfnissen aller Generationen gerecht wird.

Bildungsstandort

  • Schulwegsicherung und Verkehrsentlastung: Fertigstellung der rückwärtigen Erschließung des Schulcampus Rüdersdorf über die Woltersdorfer Straße, um die Sicherheit der Schüler zu gewährleisten und das Wohngebiet Brückenstraße/Friedrich-Engels-Ring vom Durchgangsverkehr zu entlasten.

Vereinsleben und Freizeitangebote

  • Vereinsheim und Freizeitstätte: Entwicklung der ehemaligen Grundschule Willi-Müller-Straße als Treffpunkt für Vereine aller Generationen und als neues Domizil für den „Notausgang“.

Wirtschaft und Tourismus

  • Arbeitsplatzschaffung und Standortstärkung: Verbesserung des Arbeitsplatzangebots durch Förderung von Gewerbe und Industrie sowie Ausbau unseres überregional bedeutsamen Gesundheitsstandorts.
  • Tourismus und Kultur: Vernetzung und Vermarktung der touristischen und kulturellen Potenziale der Ortsteile mit der Museums- und Kultur GmbH als zentralem Akteur.

Lärmschutz

  • Verkehrsentlastung: Anbindung des Postfrachtzentrums an die B1 zur Entlastung der Ernst-Thälmann-Straße.
  • Industrieverkehr: Direkte Anbindung des Biomassezentrums der Berliner Stadtreinigung (BSR) in Hennickendorf an die B1.

Klima, Umwelt, Verkehr

  • Erneuerbare Energien: Installation von Photovoltaikanlagen auf den Dächern öffentlicher Gebäude.
  • Fernwärmeausbau: Erweiterung der Fernwärmeversorgung durch Nutzung der Abwärme ortsansässiger Industriebetriebe für umweltfreundliches und kostengünstiges Heizen.
  • Radverkehrsförderung: Konsequente Umsetzung des beschlossenen Radverkehrskonzepts zur Förderung des Radfahrens als Beitrag zur Verkehrswende.

Ordnung, Sicherheit und Ortsbild

  • Ehrenamt und Sicherheit: Wertschätzung und Unterstützung des ehrenamtlichen Engagements der Vereine, Freiwilligen Feuerwehren und der DLRG.
  • Lebensqualität und Erscheinungsbild: Verbesserung des Ortsbilds zur Steigerung der Lebensqualität und positiven Außendarstellung der Gemeinde
Seit dem 13.5. werben wir auch mit unseren Bannern.

Unsere Kandidatinnen und Kandidaten und einige Sympathisanten werben mit dem Banner an ihrem Zäunen.

Kandidatinnen und Kandidaten zur Kommunalwahl mit dem Ortsvereinsvorsitzenden im Bild

von links nach rechts: Katrin Augur, Roland Krause, Bernhard Sept (OV Vorsitzender, kein Kandidat), Volker Heiermann (kandidiert zusätzlich zum Kreistag), Florian Goethe -Wendt, Tobias Gill, Sabrina Boße, Reinhard Sept, Michael Rentner, Ute Kittel, Ernst-Christoph Alter, Reinhard Sanzi

Nur geringer Anteil der gemeindlichen Aufträge blieb 2023 im Ort

Die SPD-Fraktion fragte nach, wie viel Aufträge im Jahr 2023 an ortsansässige Unternehmen vergeben wurden. Das Ergebnis zeigt, dass vor allem kleinere Aufträge an ortsansässige Unternehmen gehen. Denn während von den insgesamt 159 erteilten Aufträgen 2023 noch 20 (= 12,6 %) an ortsansässige Gewerbetreibende gingen, betrug der Anteil örtlicher Unternehmen am Gesamtvolumen der Aufträge von 11.063.867,- Euro magere 386.525,- Euro. Das sind nur 3,5 %.

Nach den Kommunalwahlen sollte im Fachausschuss der Gemeindevertretung vielleicht einmal darüber gesprochen werden, inwieweit trotz des bei jeder Vergabe einzuhaltenden rechtlichen Rahmens hier noch mehr für unsere Betriebe möglich ist.

Umweltverträglichkeitsprüfung für einen Radweg?

Alle reden vom Bürokratieabbau. Der Bürgermeister informierte im Januar über ein Gegenbeispiel aus Fredersdorf-Vogelsdorf. Dort soll ein Radweg entlang der Schöneicher Allee zwischen Autobahnunterführung und Kolonie Fredersdorf /B 1, 5 gebaut werden. Der Bau war laut Haushaltsplanung des Landkreises eigentlich für das Jahr 2023 vorgesehen. Jetzt wurde er auf 2026 verschoben.

 

Auf Nachfrage beim Tiefbauamt des Landkreises wurde die Gemeinde jetzt darüber informiert, dass hier nun voraussichtlich eine Umweltverträglichkeitsprüfung (!) des Radwegbaus erforderlich ist.

Volker Heiermann