SPD Hoppegarten/ Neuenhagen

Veränderungen in der SPD Fraktion

Wie bereits in der vergangenen Woche in der MOZ berichtet wurde (siehe Link unten), hat sich leider unsere Genossin Karin Kollecker entschieden, auf die Mandate als Gemeindevertreterin und als Mitglied des Ortsbeirates im Ortsteil Hönow zu verzichten.

Nachfolgend möchte ich - auch um dem überzogenen Post bei "Hoppegarten Aktuell" (fb) etwas Sachlichkeit entgegen zu setzen - den Wortlauf der Erklärung von Karin Kollecker wiedergeben. Diesbezüglich sei noch zu ergänzen, dass der Genosse Bernd Zimmermann nicht die SPD-Fraktion verlassen hat, sondern aus triftigen Gründen aus der Fraktion ausgeschlossen wurde. Ein Unterschied, der Herrn Thomas Scherler (CDU) offenbar 

 

Mandatsverzicht

Sehr geehrte Frau Kämpf, 

mit Ablauf des 31.01.2018 verzichte ich auf die Mandate als Gemeindevertreterin in der Gemeinde Hopegarten und als Mitglied des Ortsbeirates im Ortsteil Hönow.

Der Verzicht hat überwiegend persönliche Gründe. Der Zeitaufwand für die ehrenamtliche Tätigkeit neben meiner Erwerbstätigkeit hat dazu geführt, dass ich nicht mehr genug für meine Gesundheit aktiv war und auch andere Verpflichtungen vernachlässigt habe. Deshalb stelle ich die ehrenamtliche Tätigkeit ein.

Für den vollständigen Mandatsverzicht und gegen lediglich eine Reduzierung meiner ehrenamtlichen Tätigkeit habe ich mich entschieden, weil nach meinem Eindruck in der Gemeindevertretung eine sinnvolle Arbeit mit sachbezogenen Entscheidungen zum Wohle der Gemeinde derzeit nicht möglich ist.

Die teils unsachlichen Diskussionen mit Äußerungen beleidigenden Charakters von einigen Gemeindevertretern bin ich nicht läger gewillt, in meiner Freizeit zu erleben. Auch versuchen nach meiner Meinung inzwischen einige Gemeindevertreter, ihre Mandate zur Durchsetzung persönlicher Interessen zu nutzen. Das Arbeitsklima hat sich deshalb seit 2014 leider erheblich verschlechtert.

Der Hauptverwaltungsbeamte trägt mit seiner Art, Anfragen aus der Gemeindevertretung selten zeitnah und oft überhaupt nicht zu beantworten, zum schlechten Arbeitsklima in der Gemeindevertretung bei. Auch dies empfand ich zunehmend als frustrierend, zumal es dagegen praktisch keine Handhabe gibt.

Mit freundlichen Grüßen

Karin Kollecker

 

(Andrea Timm, 07.02.2018)

 

Was passiert in der Hennickendorfer Kirche?

Interview mit Heinz und Irmgard Wehrmann 

-Über die Umstände der Beschaffung eines „neuen“ Altars für die Kirche in Hennickendorf-

Von Sven Templin

Heinz, Irmgard, schön, dass ich heute bei euch sein darf und vielen Dank, dass ihr euch Zeit für unser kleines Interview nehmt. Wie ich gehört habe, habt ihr, wie wahrscheinlich alle anderen Gemeindemitglieder auch, bereits dem letzten Gemeindebrief entnehmen können, dass die Kirchengemeinde Lychen förmlich um Beendigung des Leihvertrages und die Rückgabe der Kanzel bittet. Das Rückgabegesuch erzeugt seit einiger Zeit große Unruhe bei einigen Hennickendorfer Bürgern. So hat Frau Rechtsanwältin Schütte dazu in der neusten Ausgabe der Wachtel einen Artikel geschrieben. Wo sie noch einmal auf die Einzigartigkeit von Altar und Kanzel eingeht. Da eine abschließende  Entscheidung durch die zuständigen Kirchengremien noch ansteht, ruft sie die Hennickendorfer auf, sich verstärkt für den Verbleib von Altar und Kanzel in der Hennickendorfer Kirche einzusetzen.

Kommunalpolitischen Schwerpunkte im Jahr 2017

von Sven Templin

Zum Jahresbeginn möchte ich Ihnen einen Einblick meiner Arbeit als Ortsbeirat, Gemeindevertreter und Mitglied des Kreistags geben.

Der Schwerpunkt der Arbeit des Ortsbeirates im Jahr 2017 lag auf der Vorbereitung und Durchführung der 650 Jahrfeier von Hennickendorf. Die Ortsbeiratsmitglieder teilten sich hier die Zuständigkeiten auf. Der Resonanz der Gäste war zu entnehmen, dass der “Tanz in den Mai“ trotz einiger Probleme bei der Getränkeversorgung wieder einmal gut angekommen ist. Über eine Neuauflage in diesem Jahr wird bereits im Ortsbeirat nachgedacht.Das Festkomitee tagte in mehreren Arbeitsgruppen über das gesamte Jahr hinweg, mein Respekt und Dank dafür allen Beteiligten. Ich selbst konnte mich mit vielen Anregungen in die Planung und Organisation der Festveranstaltung im September einbringen. Mit Freude und Stolz können wir Hennickendorfer auf unser Festjahr zurückschauen, es ist schon toll, was mit ehrenamtlichem Engagement alles auf die Beine gestellt wurde.

Janina Meyer-Klepsch souverän

Das Bürgerhaus in Neuenhagen bei Berlin war rappelvoll am 15. Januar, die Bewohnerinnen und Bewohner der Speckgürtelgemeinde wollten sie alle kennenlernen, die Kandidatinnen und Kandidaten zur Bürgermeisterwahl. Insgesamt treten 6 Kandidaten an, es gibt viel zu tun in Neuenhagen. Die SPD-Kandidatin, Janina Meyer-Klepsch, Verwaltungsprofi aus dem Neuenhagener Rathaus, konnte die Menschen mit ihrer ruhigen Art überzeugen. Schnell kristallisierte sich heraus, wer ganz wenig Ahnung davon hatte, was Bürgermeister eigentlich tun und vermögen, wer gut reden kann und wer eher nicht, wer nur viel polemisiert und wer nah bei der Realität blieb. Am Ende sahen viele einen Vorsprung für die SPD-Kandidatin mit Rathaus-Erfahrung. Kein Wunder, dass auch Vorgänger Jürgen Henze Janina Meyer-Klepsch am liebsten als seine Nachfolgerin sehen würde. 
Gerade so prosperierende Gemeinden wie Neuenhagen brauchen Kontinuität und Verantwortung.

Landrat Gernot Schmidt mit Bürgermeister Jürgen Henze
Neujahrsempfang der Gemeinde Neuenhagen

Der Neujahrsempfang 2018 stand wie erwartet ganz im Zeichen des Abschieds von Bürgermeister Jürgen Henze, der nach 16 Jahren in den Ruhestand geht. Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende der Gemeindevertretung Ilka Götz gab Jürgen Henze einen Rückblick über seine Arbeit, die Erfolge aber auch über Probleme.