Kommunalpolitik
Am 22. Januar 2015 fand der Rüdersdorfer Ortsentwicklungsausschuss, dessen Vorsitzende Dr. Rita Nachtigall aus der Rüdersdorfer SPD ist, ausnahmsweise im Kulturhaus statt, um möglichst viele Bürger an der Planung eines Lebensmittel-Vollsortimenters im Rüdersdorfer (Kalkberger) Zentrum und der Marktplatz-Bebauung zu beteiligen. Viele Bürger waren da, um sich zu informieren und auch ihre Sorgen und Probleme anzumelden.
Der Ausschuss hatte zunächst die "Profis" gebeten, die Pläne vorzustellen - es waren also Stadtentwickler, Gutachter, Planer und Projektentwickler da, um Chancen und Risiken zu beleuchten.
Im Anschluss wurde die Diskussion mit den wirklich zahlreich anwesenden Bürgern eröffnet, die viel konstruktive Kritik, aber auch Gefühlsäußerungen um diffuse Ängste brachte. Gerade der SPD-Fraktion war es seit dem Aufstellungsbeschluss im August letzten Jahres besonders wichtig gewesen, die Bürger intensiv an diesem wichtigen Projekt zu beteiligen - mehr Demokratie zu leben.
Eine erfreuliche Meldung: Die Gemeindevertretung beauftragte den Bürgermeister zu prüfen, wie die Kolonie Fredersdorf mit einem in beide Richtungen befahrbaren Rad-/Fußweg nach Fredersdorf-Vogelsdorf erschlossen werden kann. Im Februar bereits informiert Dr. Klett dann die Gemeindevertreter über die Ergebnisse dieser Prüfung.
Bebauungsplan Tieckstraße beschlossen
An der Tieckstraße können nun die geplanten Einfamilienhäuser gebaut werden. Nachdem der Bürgermeister eine rechtliche Nachfrage der SPD geklärt hatte fasste die Gemeindevertretung auf ihrer Dezembersitzung die entsprechenden Beschlüsse.
S. Eckert
Als Vorsitzende des Ortsentwicklungsausschusses in der Gemeinde hatte Dr. Rita Nachtigall von der Rüdersdorfer SPD heute die Ehre, die Ortsdurchfahrt nach der Sanierung feierlich zu eröffnen: https://www.ruedersdorf.de/…/freigabe-straße-der-jugend.html
Eigentlich sollten im Wäldchen an der Martin-Luther-Siedlung im November für 16.000 € Bäume gefällt werden. Die Verwaltung wollte den östlichen Teil des Wäldchens, den aus Eschenahorn bestehenden sog. Zauberwald, fällen.
Die Gemeindevertreter Julia Schlenker, Manfred Arndt, Dennis Lindenberg und Volker Heiermann erreichten zunächst eine Aussetzung der Fällung und in 2 Ortsterminen mit dem Bürgermeister, Baumgutachtern, Anliegern und interessierten Bürgern einen Kompromiss. Dieser wäre nicht ohne die sachliche kooperative Moderation des Bürgermeisters zustande gekommen, für die an dieser Stelle Dank gesagt werden soll.
Der Zauberwald bleibt im Kern erhalten. An den Randbereichen werden aber zum Schutz der Nachbarn einzelne Fällungen vorgenommen. In welchem Umfang er zukünftig den Bürgern zugänglich bleibt wird noch geklärt.
Volker Heiermann