SPD Hoppegarten/ Neuenhagen

Die Scheckübergabe
FC Neuenhagen praktiziert Flüchtlingsintegration

Am 13. Februar 2016 überreichte Michael Hillmann, hauptamtlicher Geschäftsführer vom Fußball Landesverband Brandenburg einen Scheck in Höhe von 500,00€ an Torsten Günther, Vorsitzender des FC Neuenhagen für die lobenswerte praktizierte Flüchtlingsintegration in den Fußballclub. Die Spende stammt von der Egidius-Braun-Stiftung, die sich der Förderung von bedürftigen Jugendlichen im Sport angenommen hat. Herr Hillmann betont beim FC Nhg. die besondere Integrationsleistung.

Von 11 elternlosen Jugendlichen Flüchtlingen, die beim IB in Neuenhagen in einer Wohngemeinschaft betreut werden und dort in der eigenen Schule eine Willkommensklasse besuchen, trainieren neun 16 und 17 Jahre alte junge Männer regelmäßig beim FC. Sie stammen aus Afghanistan und aus Syrien. Ein weiter schwieriger Weg liegt hinter ihnen. Jetzt heißt es hier in Neuenhagen Fuß zu fassen - und das tun sie ganz aktiv und mit Freude beim Verein. Unterstützt werden sie von ihrem Teamleiter Michael Karczewski und einem kaum älteren jungen Mann, der sich im bundesfreiwilligen Jahr befindet.

Bürgermeister Jürgen Henze lobte ebenfalls das sportliche und soziale Engagement vom FC Neuenhagen, sprach aber auch Themen an, die noch verbessert werden könnten. So bemüht sich die Gemeinde um die Erweiterung der Platzkapazität, wünscht ein noch besseres Miteinander der beiden Neuenhagener Fußballvereine und noch mehr Identifikation der FC Spieler bei der Platz- und Anlagenpflege in der Jahnstraße. Besonderen Wert so betonte Jürgen Henze, legt er auf die Gleichbehandlung aller Vereine in Neuenhagen.

Es werden Flächen am Gruscheweg geprüft, die vielleicht hier provisorisch Abhilfe schaffen können.

Allen gemeinsam war wichtig festzustellen, dass Sport generell verbindet und nach jedem Spiel die Gemeinschaft festigendes unternommen werden sollte und sei es, ein Lied zu singen.

Stolpersteine vor dem Rathaus
Stolpersteine in Neuenhagen

Nun hat auch Neuenhagen die ersten sieben STOLPERSTEINE, kleine quadratische Messing-Gedenktafeln zur Erinnerung an Opfer aus der NS-Zeit durch den Künstler Gunter Demnig verlegen lassen.

Sechs Steine tragen die Namen von Familienmitgliedern der jüdischen Familie Smilowski, die einst in der Grünen Aue in Neuenhagen lebte. Da es sich dabei um eine kleine abgeschiedene Straße ohne Bürgersteig handelt, wurden ihre Steine auf Vorschlag des Künstlers vor dem Neuenhagener Rathauseingang für jedermann sichtbar und zum drüber „Stolpern“ platziert. Familie Smilowski wurde von dort 1942 nach Auschwitz und Piaske deportiert und dort ermordet. Ein Sohn und die Tochter Johanna überlebten den Holocaust.

Der siebte Stein, mit dem an das Schicksal von Johanna Solf erinnert werden soll, die einen „Solf-Kreis“ gegen das Nazi-Regime gegründet hat, wurde von Gunter Demnig in das Pflaster vor dem Haus der Senioren in der Neuenhagener Hauptstraße eingesetzt.

Marianne Strumpf, eine Tochter von Johanna Smilowski, sowie Eugen Solf, ein Enkel von Johanna Solf, waren Gäste dieser Veranstaltungen gegen das Vergessen der Nazigreuel. Herr Solf äußerte, neben dem Gedenkstein seiner Großmutter stehend, die Hoffnung, seine Kinder aufmerksam genug erzogen zu haben, um Anfänge einer Wiederholung zu erkennen.

Treffen bei den Einsatzfahrzeugen
Ortsverein bei FF im OT Schiffmühle

Wo sich Kuh und Fuchs gute Nacht sagen

 

SPD-Ortsverein schaut die Zustände der Schiffmühler Feuerwehr an / Absage an Zusammenlegung mit anderen Ortswehren

 

Artikel vom: 06.02.2016

 

Schiffmühle (ma). Zahlreiche Kühe der Agrogenossenschaft Schiffmühle und ein Fuchs schauten Dienstagabend neugierig ob der nächtlichen Ruhestörung hinüber, als Mitglieder des SPD-Ortsvereins von Bad Freienwalde die Freiwillige Feuerwehr in Schiffmühle besuchten. Während in der Kernstadt gerade über den Neubau eines großen Feuerwehrdepots nachgedacht wird, müssen sich die Kameraden im Ortsteil Schiffmühle mit einer Minimalvariante der Unterbringung begnügen. Die Zufahrt ist schwierig und schlecht beleuchtet. Ihre gesamte Ausrüstung haben die Kameraden der Ortswehr in einer Scheune der Agrogenossenschaft untergebracht. Ortswehrführer Daniel Werner führte den Gästen, zu denen auch Bürgermeister Ralf Lehmann und Jens Schmoldt aus der Stadtverwaltung gehörten, die Zustände plastisch vor Augen. Die Halle ist nicht beheizbar und es geht dort sehr eng zu. Zwar habe das Einsatzfahrzeug einen beheizten Wassertank, der nicht einfrieren könne, aber die Kameraden müssen sich selbst bei niedrigsten Temperaturen direkt neben den Fahrzeugen umziehen. Schon im Gespräch in der Halle machte Werner klar, dass sich die Ortswehr mindestens mittelfristig die Unterbringung in einem neuen Gebäude wünscht. Man sei bescheiden und brauche kein Objekt mit 30 Toren, aber eine Variante mit Platz für die sehr aktive Jugendwehr, für einen Sanitär- und Umkleideraum und einen Schulungsraum wünschten sich Kameraden im Gespräch mit dem Bürgermeister schon. Daniel Werner brachte ein Objekt der Agrogenossenschaft Schiffmühle ins Gespräch, das zentral im Ort gelegen sei und schon übergangsweise von der Feuerwehr genutzt wurde. Das Gebäude gehöre auch der Agrogenossenschaft. Deren Geschäftsführerin Vera Wesner hätte signalisiert, dass sie zu Gunsten der Feuerwehr auf dieses Gebäude verzichten könnte. Dieses könne man ausbauen und ertüchtigen, so der Ortswehrführer. Im Aufenthaltsraum der Feuerwehr wurde die Enge sichtbar, mit der die Ortswehr dort zu kämpfen hat. Kaum 20 Menschen passen in diesen Raum und für Schulungen müssen externe Räume gesucht werden. Die Gespräche drehten sich nun um die Idee der Zusammenlegung der Ortswehren von Bralitz, Neuenhagen und Schiffmühle. Daniel Werner machte deutlich, dass er sich eine solche Zusammenlegung, zum Beispiel mit Neuenhagen oder in der Kernstadt, wegen der daraus resultierenden Einsatzzeiten nicht vorstellen könne. Ralf Lehmann bestätigte, dass der Standort der schlechteste aller Ortswehren der Stadt sei und lobte die trotzdem vorhandene große Motivation der Schiffmühler. Er kann sich als Sofortlösung einen Container wie in Neuenhagen und in der Kernstadt vorstellen. Mittelfristig müssten die Rahmenbedingungen des Gefahrenabwehrbedarfsplans der Stadt und auch des Mittelbreiches (umliegende Ämter) berücksichtigt werden. Der Fraktionsvorsitzende der SPD, Udo Schonert, versprach die Anregungen in die Diskussion der Stadtverordnetenversammlung und ihrer Ausschüsse zu tragen.

 

Quelle: Eberswalder Blitz

SPD wählt neue Spitze

Wriezen (MOZ 13.11.2015) Der SPD-Ortsverein Wriezen hat am Mittwochabend einen neuen Vorstand gewählt.
Zum neuen Vorsitzenden hat die Mitgliederversammlung erneut für Wolfgang Skor bestimmt.
Wolfgang Skor ist seit 2009 Mitglied der SPD und hat seit 2011 den Vorsitz des Ortsvereins in Wriezen inne. Außerdem ist er als Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung sowie im Bauausschuss der Stadt Wriezen ehrenamtlich tätig.
Zu seinem Stellvertreter der Wriezener SPD wurde wieder Burkhard Göhring gewählt. Für die Kassierung ist Jürgen Schulz aus Neutrebbin verantwortlich. Im kommenden Jahr stehen vor allem die Themen Asylpolitik sowie Natur- und Hochwasserfragen im Vordergrund der Wriezener SPD, teilt Wolfgang Skor mit. Außerdem wolle der Verein mehr über die Arbeit in Wriezen informieren und die Öffentlichkeitsarbeit verbessern.

 

Ein neues Jahr- es gibt viel zu tun

Ja, natürlich, auch im Jahr 2016 gibt es viel zu tun!

So hat sich auch unsere SPD- Ortsverein für dieses Jahr eine Menge vorgenommen.

Ein ganz wichtiges Thema unserer Mitgliederversammlungen wird vor allem die Flüchtlingsproblematik sein. Dieses Thema wollen wir aber nicht nur theoretisch angehen, sondern es wird auch ein “Politik- Cafe”- federführend ist hier Leander Wienkopp- organisiert ( s. SPD- Beitrag DoDo vom November 2015 ). Angesprochen sind hier Schülerinnen und Schüler der oberen Klassen am Gymnasium Strausberg und der FAW- Schule.

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Mitgliederversammlungen wird die zukunfts-

weisende Entwicklung unseres Ortes sein. Ist es doch wichtig zu wissen, wohin unser Ort steuert!

Wie leben ohne Zweifel in einer sehr bewegten Zeit. Terroranschläge, Rechtspo-

pulismus und vor allem die Flüchtlingsproblematik bestimmen die Schlagzeilen der Massenmedien. Die EU steht ohne Zweifel vor großen Herausforderungen.

Schon am 10. Januar, zu unserem traditionellem Neujahrsempfang, der wieder im Vereinsraum der Giebelseehalle stattfindet, werden diese Probleme, aber auch die so wichtigen Fragen, die mit der Entwicklung unseres Ortes zusammenhängen, mit Sicherheit einen breiten Raum einnehmen.

Gehen wir also mit Elan und Optimismus in dieses Jahr 2016!

Und noch ein wichtiger Hinweis: über unsere Mitgliederversammlungen, die monat-

lich stattfinden, aber auch über unsere anderen Initiativen informieren wir Sie im Interner unter. www.spd-petershagen-eggersdorf.de

 

Christine Schliebs