SPD Hoppegarten/ Neuenhagen

Wahlplakate - Für und Wider

Thema – Wahlplakate

Aus unserem Nachbarort Fredersdorf/Vogelsdorf gibt es hier zu lesen, dass sie nun auch ihre Plakate aufgehängt haben, und froh darüber sind. Und das Thema Wahlplakate wird auch bei ihnen heiß diskutiert.

Es ist der immer wiederkehrende Wettlauf Hase und Igel um die besten Plätze für dein Plakat, der auch die Parteien und Wählergemeinschaften vor Ort nervt bis zur Aufgabe.

Dazu kommen dann noch die Gedanken um die Sinnhaftigkeit dieses Treibens. Es ist das ewige Kontinuum der Fliege um die Lampe.

Viele Anwohner fühlen sich von den Plakaten nur genervt. Bis zu vier Plakaten passen an eine Laterne – wer erfasst das im Vorbeifahren? Manche Gemeinden begrenzen schon die Anzahl Plakate pro Laterne. Es treibt Blüten.

Die Menschen, die sich im Ehrenamt ihren Feierabend mit dem Hängen von Wahlplakaten vertreiben, werden noch dazu tw. angemacht oder angegriffen.

Ein älterer Herr – wohl ein Opa – beschimpfte mich unlängst, als ich in der Nähe der Kita in Waldesruh ein Plakat aufhängte „nicht mal vor Kitas könnten wir Halt machen“. Ich hätte ihm gern gesagt, dass gerade die SPD sich für Kitas einsetzt, dass unser Genosse Volkmar Seidel die Kita-Kinder zum Sport fährt, und dass das Geld, welches die Kitas nötig brauchen nur mit Beschlüssen der kommunalen Ebene da ist. Aber er war schneller weg, als ich mich von seinen bösen Worten berappelt hatte. Die Kita-Erzieherin, mit der ich mich dann kurz unterhielt, war froh, dass es ein SPD-Plakat und nichts schlimmeres war. Immerhin.

In diesem Jahr erlebe ich erstmalig, dass deutlich mehr Plakate beschmiert oder abgerissen werden. Manches sieht nach Kinderei aus (siehe Foto)

Anderes ist einfach Wut und Missachtung.

Ich selbst hatte auch große Zweifel an der Wirksamkeit von Plakaten, träumte vom Verbot. Inzwischen ist mir aber klar, dass es ganz ohne Plakate nicht geht. Immer weniger Menschen lesen Zeitung oder schauen oder hören Nachrichten. An den Briefkästen leuchten die Aufkleber „Bitte keine Werbung“ – also gibt es auch keine Wahlwerbung.

Wie also erreichen wir die Menschen? Plakate sind die ultimative Möglichkeit auf Wahlen aufmerksam zu machen – da beißt die Maus keinen Faden ab! Denn auch Social-Media – heiß umworben – erreicht nicht alle Menschen. Und wir SozialdemokratInnen wollen, dass die Menschen von ihrem Recht zu wählen auch reichlich Gebrauch machen.

Aber weniger wäre vielerorts auf jeden Fall mehr! Und nach wenigen Wochen ist der Spuk vorbei – bis zur nächsten Wahl.

Hier bei uns liegt bereits die Landtagswahl nahe – am 22. September 2024. Da werden wir Jörg Vogelsänger im Wahlkampf unterstützen – und ordentlich plakatieren – so wie es der Zeitgeist (noch) erfordert!

Andrea Timm

Vorsitzende des OV Hoppegarten/Neuenhagen

(liegend auf obigem Foto)

29. Mai 2024

Wie weiter am Gruscheweg

Aus der letzten Sitzung der Gemeindevertretung in Neuenhagen am 27. Mai 2024:

In diese Sitzung hat die SPD fünf Anträge eingebracht, von denen vier angenommen wurden.

  1. Hellpfühlepark: Hier wurde eine Baumaßnahme beauftragt, mit der der Park einen hohen Aufenthaltswert bekommen soll.
  2. Marktplatzgestaltung Eisenbahnstraße: Auch hier wurde der Auftrag erteilt, ein Konzept zu erstellen, damit der Platz einen hohen Aufenthaltswert bekommt, Mit W-Land, Lademöglichkeiten fürs Handy, Trinkbrunnen, Wasserspiel, Spielgerät, Pflanzen, Bücherschrank
  3. Bezahlbares Wohnen: Im Bauprojekt Eisenbahnstraße soll nun auch bezahlbares Wohnen entstehen.
  4. Benutzungssatzung für das Bürgerhaus: Hier wurde eine Änderung beschlossen aus der deutlich wird, dass Veranstaltungen mit demokratiefeindlichen, menschenverachtenden, rassistischen und antisemitischen Inhalten nicht erwünscht sind.

Keine Mehrheit fand unser Antrag, das ergänzende Verfahren Gruscheweg 6 zu einem schnellen Abschluss zu bringen unter der Vorgabe, kein PKW-Verkehr durch Wohngebiete und den Grünzug sowie lärmmindernde Maßnahmen in der Carl-Schmäcke Straße. Dafür stimmten die SPD, CDU und Linke. Dagegen die AFD, die Parteilosen, die Freie Mitte, FDP/Feuerwehr und die Grünen. Da auch die Vorlage des Bürgermeisters abgelehnt wurde ist hier völlig unklar, wie es nun weitergehen kann.

Jürgen Hitzges 28.5.24

 

Am 9. Juni wird gewählt - auf die SPD ist Verlass - geben Sie uns Ihre Stimme!

Unsere Plakate hängen jeweils gemeinsam
Plakatieren Ja oder Nein

Die Plakatierung war auch bei uns ein Thema. Die vielen Plakate im Ort empfinden die meisten Menschen als lästig. Dennoch ist es eine Möglichkeit, auf sich aufmerksam zu machen.

Wir haben uns daher für je 30 Doppelplakate für die Kommunalwahl und ebenso für die Kreistagswahl entschieden. Auf jeden Ortsteil entfallen also jeweils 10 Plakate.

Wir haben nur die letzten zwei Wochen vor der Wahl plakatiert.

Baulücken - Erinnerungslücken

An die Redaktion des Neuenhagener Echos
Herrn Dirk Nierhaus per Mail
Leserbrief zur Ausgabe vom Mai 2024 Seite 4. Kooperatives Bauen

Sehr subjektive Erinnerung
In seiner Bürgermeisterkolumne „Kooperatives Bauen“ erinnert Bürgermeister Ansgar
Scharnke an den Beginn des Bauprojektes Grundschule am Gruscheweg. Dabei
beklagt er sich über Kritik an seiner Vorgehensweise von Seiten der Fraktionen Die
Linke und SPD. Was ist damals geschehen und welche Auswirkungen hat das bis
heute.
Auf Grund wachsender Schülerzahlen brauchte Neuenhagen eine neue Grundschule
und der Landkreis für die Förderschule in Neuenhagen einen Neubau. Nach langer
Diskussion einigte man sich darauf, beide Schulen gemeinsam am Gruscheweg zu
bauen umso Synergieeffekte bei Anfahrt, Parkplätzen, Sportanlagen etc. nutzen zu
können.
Ein gemeinsamer Architektenwettbewerb wurde durchgeführt. Gemeinsam wurde ein
Sieger gefunden und mit ihm Verträge über weiterführende Planungen
abgeschlossen.
Dann kam die Überraschung. Ohne Debatte in den zuständigen Fachausschüssen
und ohne Diskussion mit dem Landkreis legte Bürgermeister Scharnke eine
Beschlussempfehlung als Tischvorlage vor, deren Inhalt dafür sorgte, dass die
Verträge mit den Architekten gekündigt wurden (mit zusätzlichen Kosten durch
anteilige Vergütungsforderungen des Architekten). Man könne so preiswerter bauen.
Der Landkreis war über diesen Sachverhalt – einhergehend mit einer Planungs- und
Bauverzögerung - nicht sehr erfreut, dass er nun die Förderschule in Altlandsberg
baut. Neuenhagen ging damit eine Investition von über 30 Millionen verloren. Die
vom Bürgermeister genannten Ersparnisse wurden bisher nicht belegt.
Bei der nun geplanten Bebauung der Eisenbahnstraße sehen wir Parallelen. Unserer
Meinung wäre die Planung und der Bau durch einen Investor bereits seit 2023 fertig.
Dies hätte Neuenhagen keinen Cent gekostet. Der Bürgermeister und seine
Verwaltung argumentierten aber gegen eine weitere Zusammenarbeit mit dem
Investor, der bereits den Neubau am Neuenhagener Wochenmarkt in der
Eisenbahnstraße entwickelte. Wir sind zufrieden mit dem Gebäude. Stattdessen lässt
die Gemeinde selbst planen und bauen. Mit dem Ergebnis von über 10 Mio. Kosten
für die Gemeinde und einer voraussichtlichen Fertigstellung im Jahr 2028.
Nico Schulz
Marianne Hitzges

Regionalmarkt im Mai

Am 11. Mai 2024 fand auf dem Marktplatz in Rüdersdorf der Regionalmarkt statt, bei dem die SPD Rüdersdorf einen zentralen Wahlkampfstand präsentierte. Trotz der insgesamt nur fünf Stände auf dem Markt herrschte reger Betrieb, und die zahlreichen Besucher nutzten die Gelegenheit, um sich zu informieren und mit der Partei ins Gespräch zu kommen.

 

Die SPD Rüdersdorf zeigte sich mit einer hohen Beteiligung ihrer Mitglieder und Unterstützer, die tatkräftig dabei halfen, den Stand zu betreuen und Fragen der Bürger zu beantworten. Der Stand war gut sichtbar und ansprechend gestaltet, was viele Besucher anzog. Unter den Interessierten waren nicht nur Unterstützer der Partei, sondern auch viele kritische Bürger, die die Chance nutzten, ihre Anliegen und Fragen direkt an die Vertreter der SPD zu richten.

Ein zentrales Thema der Gespräche war die Weiterentwicklung der Gemeinde, die den Bewohnern Rüdersdorfs besonders am Herzen liegt. Viele Besucher äußerten ihre Besorgnis über die aktuellen politischen Entwicklungen und deren Auswirkungen auf Rüdersdorf. Die Vertreter der SPD nahmen diese Kritikpunkte ernst und diskutierten offen über mögliche Lösungsansätze und ihre Pläne lokale Probleme zu lösen.